Nach einer weiteren Saison bei Endo, die wie immer aufregend und voller wunderschöner Erlebnisse war, musste ich leider Berni und Christin auf ihrer Workation zurücklassen. Wir hatten wie immer eine Wahnsinnszeit bei Endo. Es war mir eine Freude wieder Zeit mit euch im Camp zu verbringen. Mit guten Late-Season Swells und vielen netten Menschen, die inzwischen zu einer riesigen Familie für mich geworden sind.

Aber als rastloser, uferloser Nomade wurde ich vom Reisefieber angesteckt und folgte dem Ruf von noch unbekannten, entlegenen Wellen. Da sich ein sehr guter Freund von mir zufällig zur gleichen Zeit zu einen Trip aufmachen wollte, haben wir kurzerhand beschlossen gemeinsam loszuziehen. Ich packte mein Surfbrett, Boardshorts und Laptop ein und schon ging es los auf meine eigene Workation.

Diese Erlebnisse möchte ich ab jetzt mehr oder weniger regelmäßig mit euch Uferlosen teilen.

Erster Stop: Eine Insel irgendwo im Indonesischen Ozean, weit weg von jeglicher Zivilisation.

Für einen so langen Surftrip, muss man sagen, konnten wir es nicht besser treffen.

Wir fanden einfach perfekte Bedingungen. In den leeren LineUps waren wir oft alleine und haben uns eher gefreut mal jemanden zu treffen. Es herrschte die gesamte Zeit über kein Wind und genügend Swell hat sich auch auch noch auf den Weg gemacht. Und das Allerbeste, Gezeiten gibt es hier nicht. Das Wasser bewegte sich sage und schreibe um 1ft.

Der fast schon zu perfekte Start für einen längeren Trip.

Kurzgefasst: Eat, Sleep, Surf, Repeat… oder in der Reihenfolge, die euch am liebsten ist. Das beschreibt unseren zweiwöchigen Aufenthalt in diesem Paradies.

Es gibt hier jegliche Art von Welle:

Für Intermediates gibt es Beachbreaks, perfekte Reefpointbreaks sowohl nach links als auch rechts aber auch die Fortgeschrittenen unter euch würden hier voll auf eure Kosten kommen. Von tropfenförmigen, hohlen Barrels zu perfekten Performance A-Frames ist alles geboten. Indonesien, wie man es aus dem Bilderbuch kennt.

Diese Eindrücke von kristallklarem Wasser, Palmenhainen, weißen Sandstränden wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten: also seht selbst!

Hier gehts zur Indonesien – Folge 2: Kuriositäten auf der Insel – oder was sonst noch so geschah