A-Frame

Als A-Frame bezeichnet man ein Peak, dass in beide Richtungen bricht. So entsteht sowohl eine rechte sowie eine linke Welle. Du kannst dir das A im Meer vorstellen. Oft bildet sich ein Weißwasser-Teppich in A-Form.


Air

Ein Air ist ein Sprung. Klingt einfach, ist es aber nicht. Du springst nach oben aus der Welle hinaus, mit samt deinem Brett, landest wieder auf deinem Surfboard und surfst weiter.


Aloha

Der Aloha-Gruß kommt aus Hawaii und ist ein wenig abgenutzt unter Surfern. Aber zur Völkerverständigung wird er noch genutzt.


Amped

Amped ist das gleiche wie Stoked, also auf gut Deutsch aufgeregt sein.


Backside

Die „hintere“ Rail deines Surfboards, deine Fersen zeigen in diese Richtung, heißt Backside. Wenn du Backside surfst, surfst du auf der hinteren Rail. Bei mir als Goofy sind das rechte Wellen. Bei Regulars sind es linke Wellen.


Barrel

Übersetzt bedeutet Barrel – das Fass und ist die hohe Kunst des Surfens. Der Surfer wird komplett von der Lippe der Welle überdacht und befindet sich in der Röhre. Es gibt bestimmte Spots die bekannt dafür sind, solche hohlen Wellen zu produzieren, wie zum Beispiel Teahupoo/Tahiti.


Beachbreak

Das beschreibt einen Surfspot, wo die Welle über Sand bricht. Beachbreaks sind damit prädestiniert für Surf-Anfänger.


Boardbag

Das Boardbag ist eine Tasche für dein Surfbrett. Es dient zum Schutz deines Surfboards. So findest du die richtige Boardbag.


Bottom Turn

Der Bottom Turn ist ein Manöver beim Surfen. Du fährst die Welle hinab ins Wellental, machst hier eine Kurve in Richtung Wellenwand, fährst hinauf und setzt hier zum Top Turn an.


Brandung

Brandung entsteht dort, wo die Wellenenergie auf Land trifft. Die Welle schiebt sich kilometerweit durch den Ozean. Wenn sie dann auf Land trifft, entlädt sie sich und bricht. Das ist das, was wir wollen. Mehr Infos zur Wellenauswahl und Entstehung


Channel

Der Channel kann dein Freund sein. Das ist ein Strömungskanal, der dich in den Line-Up befördern kann. Sei aber vorsichtig, dass dich ein Channel nicht zu weit ins offene Meer trägt, sonst bekommst du Schwierigkeiten wieder zurück an Land zu kommen. Wenn du dich im Channel gefangen fühlst, kämpfe nicht gegen die Strömung an, sondern paddle quer bis du aus der Strömung hinauskommst. Strömungslehre und weitere Infos für die Surf Session haben wir im Beitrag Spot-Check untergebracht.


Chicken Dive

Ein NoGo. Beim Chicken Dive schmeißt du das Brett zur Seite, um unter einer größeren Welle hindurchzutauchen. Mehr zu Durchtauchtechniken lernst du unter Eskimorolle und Duck Dive.


Choppy

Wenn Wind geht, ist das Meer choppy. Der sogenannte Chop oder bei uns auch Schwab genannt, macht das Anstarten von Wellen schwer. Das Brett liegt unruhig auf dem Wasser und beim Surfen der Wellen läuft es unruhig.


Closeout

Die Wellen brechen schnell und lassen dir als Surfer keine Schulter. Bei Closeout Wellen ist Surfen quasi nicht möglich und man bleibt lieber draußen.


Cutback

Der Cutback ist ein Manöver, bei dem du in hoher Linie vom Curl wegfährst, dann jedoch einen Turn zurück zur Welle fährst und hier wieder mit dem Weißwasser in die eigentliche Fahrtrichtung fährst.


Darly Likings

Darly Likings sind nasty Wipeouts, also besonders harte Stürze.


Ding

Dein Surfboard hat eine Macke? Dann hat es einen Ding. Es gibt Pressure Dings, die bei Druck entstehen und eventuell nicht repariert werden müssen. Die meisten Dings müssen aber gerichtet werden.


Drop In

Das solltest du unterlassen. Beim Drop In missachtest du die Vorfahrtsregeln beim Surfen. Mehr im Beitrag zur Surfetikette. 


Duck Dive

Der Duckdive ist eine Technik, mit der du unter einer Welle hindurchtauchst. Mehr dazu: Duck Dive lernen


Ebbe

Ebbe ist der niedrigste Wasserstand. Die Ebbe tritt alle 12 Stunden und 20 Minuten ein. Generell  beeinflussen Ebbe und Flut, also die Gezeiten, dein Surfen stark. Mehr zu den Gezeiten.


Egg

Das Egg ist ein Surfbaord-Shape, der wie der Name schon sagt, einem Ei gleicht. Mehr zum Egg Surfboard.


Epoxy

Epoxyd Harz ist ein Material aus dem Surfbretter gebaut werden. Am Ende ist es ähnlich zum Polyester Harz, aber etwas leichter und weniger anfällig für Schläge. Dagegen spricht, dass es giftiger und teurer ist.


Eskimorolle

Die Eskimorolle ist die Durchtauchtechnik mit großen Surfboards. Dabei liegst du unter deinem Brett und lässt die Welle über dich hinwegrollen. Eskimorolle lernen.


Finne - Fin

Die Finnen schraubst du unten an dein Surfbrett. Sie sind hinten am Brett und helfen dir bei der Richtungsänderung. Es gibt viele unterschiedliche Designs und Formen bei Finnen. Wichtig ist, dass sie in dein Surfbrett und zu deinem Surfen sowie deinem Surfboard passen. Genaueres gibt´s hier: Surfboard Finnen Set-Ups und Surfboard Finnen Systeme


Floater

Den Floater übe ich gerade. Er zählt zu den ersten Tricks, die du beim Surfen lernst. Du gehst zum Beispiel nach einem Bottom Turn Richtung Wellen Lippe und und surfst auf der Lippe entlang, bis du die Welle wieder steil bergab surfst. Das machst du, um eine Weißwasser-Sektion zu überbrücken und dann wieder weiter zu surfen.


Flut oder High Tide

Die Flut beschreibt den höchsten Wasserstand. Für uns Surfer sind die Gezeiten ultrawichtig, weil die Wellen oft nur zu bestimmten Gezeiten brechen. So gibt es viele Spots, die nur bei High oder Low-Tide laufen. Das kannst du zum Beispiel auf Magicseaweed auslesen (Surf-Forecast lesen).


Frontside/Fronthand/Forehand

Die vordere Rail des Surfbretts heißt Frontside. Wenn du Frontside surfst, surfst du mit dem Gesicht zur Wellenwand ausgerichtet. Als Regular surfst du Frontside, wenn du die Welle nach links abreitest und Backside, wenn es nach rechts geht.


Fuß bzw. Foot

Fuß ist ein Maß, das im Surfen sehr präsent ist. Fuß in cm: 1 Fuß = 30,48 cm. Die Surfboard-Maße werden in Fuß und Inch, aber auch die Swellhöhe wird in Fuß angegeben. Daran gewöhnst du dich schnell.


Glassy

Klares Wasser ohne Windeinfluss - dadurch können Wellen auch glassy sein und das Meer einem Spiegel gleich. An Tagen, an denen das Meer glassy ist, will man nicht mehr aus dem Wasser, sondern hofft, dass die Session nicht vorbeigeht.


Goofy

Wenn du mit dem rechten Fuß vorne surfst, surfst du Goofy oder bist ein Goofy Footer - der linke Fuß steht hinten auf dem Pad. Goofys hatten den Ruf, dass bei Ihnen etwas nicht stimmt, aber mittlerweile hat sich das Surfen mit Rechts vorne etabliert und man wird nicht mehr komisch angeschaut.

https://www.youtube.com/watch?v=49Id2-pmqbM


Grom

Ein Grom ist ein talentierter junger Surfer - Auch Grommet.


Grüne Welle

Grüne Wellen sind die Wellen, die noch nicht gebrochen sind. Der Moment, kurz bevor die Welle bricht ist der, in dem du die Welle anstarten möchtest. Dann kannst du die Welle kontrolliert in eine Richtung reiten. Grünwellen-Start und Parallelfahrt


Gun

Eine Gun ist ein Surfbrett, das für große Wellen konzipiert ist. Es ist lang, eher schmal, hat viel Rocker und läuft spitz zu. Wir haben noch keine Gun in der Abstellkammer - mal sehen, ob das noch etwas wird. Hier findest du alle gängigen Surfboard Shapes


Hang Loose

Hang Loose ist der Inbegriff von Surfkultur. Shaka!!


Hang Ten

Ein Hang Ten ist ein Longboard-Trick bei dem der Surfer bis ganz vorne aufs Board läuft und alle zehn Zehen über das Board hinausragen lässt - also alle Zehn hängen lässt. Hier gibts mehr Infos zu Longboards.


Hollow

Steile barrelnde Wellen sind hollow. Sie sind schnell und brechen meistens mit wenig Wasser unter dem Untergrund.


Impact Zone

Wenn die Welle bricht, trifft die Lippe die Wasseroberfläche in der Impact Zone. Wenn dein Brett hier liegt, kann es brechen.


Inch

Sowohl Surfboards, als auch Leash werden in Inch gemessen. Du musst dir angewöhnen, Inch in cm umzurechnen oder in Inch zu denken. 1 Inch = 2,54 cm und 12 Inch = 1 Fuß = 30,48 cm.


Indo

Kurzform für Indonesien - auch wenn Indonesien nicht dein nächstes Reiseziel ist, solltest du in einer Surferunterhaltung wissen, was mit Indo gemeint ist.


Inside

Inside ist generell der Bereich, wo die Wellen bereits gebrochen sind, also das Weißwasser zu sehen ist. Aber es gibt auch die Inside. Das ist dann eine Welle, die in diesem Bereich bricht, jedoch trotzdem surfbar ist. Es gibt auch Spots, die fast immer eine Inside und eine Outside haben. Das sind dann vereinfacht ausgedrückt, zwei Takeoff Zones in der die Welle angestartet wird.


Kick-Out

Wenn du eine Welle reitest und so beendest, dass du wieder hinter die Welle hinausfährst, nennt man das Kick-Out.


Kook

Surfanfänger=Kooks. Das Wort Kooks ist auch negativ behaftet. So sind Surfer, die mit ihren Skills angeben, aber nicht gut Surfen, auch Kooks. Du möchtest einfach nicht als Kook bezeichnet werden. Aber der Instagram-Kanal Kookoftheday bringt einen schon Mal zum Lachen.


Late-Takeoff

Wenn die Welle bereits bricht und du trotzdem noch den Takeoff machst und die Welle surfst, hast du einen Late-Takeoff gemacht. Bei manchen Bedingungen kann ein Late-Takeoff Sinn machen und du kommst so auf deine Wellenzeit.


Leash

Die Leash ist die Fangleine, die den Surfer mit dem Board verbindet. Sie ist dein Anker auf hoher See und du solltest sie pflegen, damit sie lange hält. Was du beim Kauf der Leash beachten musst und welche Surf-Leash-Länge du brauchst, findest du in unserem Artikel zur Surf-Leash.


Lefthander

Eine linke Welle bzw. ein Lefthander ist eine Welle, die von rechts nach links bricht. Es gibt viele Spots an denen die Wellen immer in eine Richtung brechen und dadurch leichter auszurechnen sind. Der Surf-Pro spricht einfach von Linken und Rechten.


Line Up

Das Line Up ist der Bereich, in dem sich die grünen Wellen im Meer aneinanderreihen und die Surfer auf die Wellen warten bzw. diese anstarten. Das Line Up variiert nach Tag, Gezeiten und Surf-Bedingungen. Um bei Strömungen die Position im Line Up halten zu können, ist es wichtig sich Referenzpunkte an Land zu setzen. Mehr zu diesem Thema behandeln wir in unserem Beitrag zum Surf Spot-Check.


Lines

Lines sind die Wellen, die sich wie am Schnürchen hintereinander aufreihen, bevor sie brechen. Von diesen sauberen Linien träumen Surfer nachts und oftmals auch tagsüber.


Lippe

Sobald die Welle bricht, wird der oberste Teil der Welle als Lippe bezeichnet. Die Lippe steht bei bauchigen Wellen oft nur leicht über, bei Barrels surft der Surfer sogar unter der Lippe hindurch. Die Lippe wird für dich als Surfer interessant, sobald du Manöver fahren möchtest, da viele Manöver gegen die Lippe gesurft werden, wie zum Beispiel ein Hack oder ein radikaler Top Turn.


Locals

Locals gibt es überall. Übersetzen könnte man Locals mit Einheimische bzw. einheimische Surfer. Den einheimischen Surfern gehört der Spot nicht, trotzdem kennen sie sich gut aus und als Gast, solltest du dich Ihnen gegenüber respektvoll verhalten. Sonst kann eine komische Stimmung im Wasser entstehen. Wenn du dich auf deine ersten Surftrips aufmachst, solltest du dir Spots aussuchen, bei denen der Localism nicht zu stark ist. Genaueres hierzu gibt es unter Surf-Etiquette zu lesen.


Long John

Ein Long John ist ein Wetsuit ohne Ärmel. Der Long John ist nicht mehr wirklich gängig und wird beim Windsurfen oft mit Jacke ergänzt. Wetsuit-Infos finden Sie hier.


Longboard

Longboarden ist auch Surfen, aber eine eigene Disziplin. Unter Longboards versteht man Surfboards, die sehr lang sind und damit eine Menge Volumen mitbringen. Oldschool Longboards messen zwischen 9´ und 10´Fuß. Es gibt aber auch moderne Shapes, die kürzer sind und trotzdem als Longboard geführt werden. Longboards sind dabei aber nichts für Anfänger, weil sie schwer zu handeln sind. Hier findet ihr Infos zu Longboards.


Lycra

Ich surfe gerne mit Lycra, auch wenn es warm ist. Das Lycra ist ein Shirt, aus elastischem Stoff, das dich beim Surfen gegen die Sonne und Reibung schützt. Es muss nah am Körper anliegen und hilft dann auch gegen Kälte. Wenn ich in Boardshorts surfen gehe, ziehe ich eigentlich immer ein Lycra dazu an.


Malibu

Ein Mal, Malibu oder Mini-Malibu ist ein Surfboard, das in den 50er und 60er Jahren seine Hoch-Zeit hatte. Sie sind 7 ft oder länger und können für Anfänger ein wichtiger Schritt hin Richtung Intermediate sein. Das Malibu hat eine abgerundete Nose und ein breites Tail. Es hat dabei auch kaum Rocker, wodurch es schnell gleitet, was hilft Wellen anzustarten. Infos zu Malibus und Minimalibus findest du hier.


Messy

Wenn man es nicht liest, könnte man denken Messy ist doch dieser Fußballspieler. Aber messy bedeutet, dass das Meer unruhig ist. Meist ist es windig und die Wellen sind durcheinander. Messy ist das Gegenteil von clean bzw. glassy.


Mid Tide

Als Mid Tide wird der Zeitpunkt bezeichnet, der genau zwischen den Gezeiten steht, also ca. 3 Stunden nach Hightide und vor Lowtide oder anders herum. Infos zu Gezeiten kannst du hier studieren.


Mush

Wellen mit schlechter Qualität, meist langsam und ohne Power heißen Mush.


Neo

Wetsuit: Der Neoprenanzug ist der Surfanzug und hat viele Namen: Fullsuit, Steamer, Front-Zip, Shorty, etc. Je nach Wassertemperatur und eigenem Empfinden brauchst du beim Surfen einen Wetsuit. Der Neo spendet dabei nicht nur Wärme, sondern ist auch Puffer und Schutz. Je dicker der Neoprenanzug ist, desto wärmer ist er auch. Hier findest du heraus, welchen Neoprenanzug du brauchst.


Nose

Die Nose ist die Nase deines Surfboards und es ist wichtig, dass du sie bei Nachfrage nennen kannst. Beim Kauf eines Surfboards ist es wichtig, wie viel Volumen in der Nose des Surfboards versteckt ist. Je nach Surfboard-Typ gibt es Boards mit runder Nose (beim Malibu) oder ganz spitzer Nose (bei Shortboards und Guns). Surfboard-Shapes und ihre Unterschiede findest du hier.


Off the Lip

Wenn der Surfer radikal in die Lippe hineinfährt und wieder ins Wellental schießt, spricht man vom Off The Lip.


Offshore

Offshore Wind ist wie Musik in Surfers Ohr, solange er nicht zu stark bläst und wie so oft ist Offshore pauschal nicht immer gut. Offshore bedeutet ablandig und gibt damit die Richtung an, aus welcher der Wind weht. Wenn die Wellen von vorne vom Wind angeblasen werden, bleiben sie länger offen und das ermöglicht es die Welle länger zu surfen und mehr auf der Welle zu machen. Die Wellen können dadurch auch steiler werden und für Tubes braucht man tendenziell auch offshore Wind.


Onshore

Der Onshore ist das Gegenteil von Offshore und gibt auflandigen Wind an. Onshore drückt die Wellen platt und die Wellen brechen schneller.


Outside

Outside bezeichnet den Bereich hinter dem Line Up. Dort positionieren sich Surfer, um die Wellen einschätzen zu können oder die größten Wellen im Set zu surfen. Wie bei der Inside gibt es auch Spots die je eine Outside und eine Inside haben. Dann ist die Outside die Welle, die weiter im Meer bricht. Manchmal muss man sogar mit einem Boot zur Outside fahren.


Over the falls

Over the falls geht man, wenn man beim Surfen der Welle bzw. noch beim Takeoff nach vorne vor die Welle fällt. Die Welle saugt den Surfer dann wieder nach oben und schmeißt ihn mit der Lippe nochmal nach vorne. Over the falls zu gehen bedeutet einen heftigen Wipeout.


Overhead

Overhead ist eine Angabe zur Wellenhöhe. Overhead bedeutet, dass die Welle über den Kopf des Surfers hinausragt. Als Angabe gibt es zum Beispiel 2ft. overhead (2ft über Kopf) oder aber double overhead (=über Kopf mal 2).


Pad

Das Pad, Traction Pad, Tail Pad, Footpad, usw. ist eine Schaumstoffmatte, die am Tail des Surfbords angebracht wird, damit der hintere Fuß Grip auf dem Surfboard hat. Das Kicktail ist eine extra Erhöhung auf dem Surf-Pad. Das Kicktail nutzt du für den Duckdive und um mehr Druck beim Surfen aufbauen zu können.


Paddlepuss

Ein Paddlepuss ist jemand, der das Weißwasser nicht verlässt und dort übt - kein nettes Wort.


Partywave

Eine Partywave ist eine Welle, die von vielen gleichzeitig geritten wird. Das passiert oft in Surfschulen und bei Surfanfängern.


Peak

Der Peak ist sozusagen der Punkt der Welle, wo sie als erstes anfängt zu brechen. Dieser Punkt ist der optimale Ort die Welle anzustarten und zu Surfen. Der Surfer, der am nächsten am Peak sitzt, hat Vorfahrt. Die große Kunst ist es also, die richtige Position im Line Up zu finden und die Wellen lesen zu lernen.


Pearl

Eine Pearl ist ein Surffehler. Wenn beim Surfen die Nose einsinkt und du nach vorne vom Brett fällst - over the falls - dann nennt man das Pearl.


Pocket

Die Pocket ist der Teil der Welle, der am meisten Kraft hat. Die Pocket der Welle ist direkt neben dem Peak bzw. dort wo die Lippe bricht. Hier kannst du Speed aufbauen und die Welle abreiten.


Pointbreak

Ein Pointbreak ist ein Surfspot der sich an einem Point, meistens ein Fels, entlang läuft. Der Vorteil am Pointbreak ist, dass er oft über Sand ausläuft und dadurch auch etwas für Intermediates ist, wenn sie bereits in eine Richtung surfen können.


Pop Up

Der Pop Up wird von Deutschen oft Takeoff genannt, vor englischsprachigen Surfern outet man sich damit aber schnell als Deutscher. Der Pop Up ist der Moment, in dem der Surfer vom Surfboard aufsteht, also vom Liegen ins Stehen kommt. Die Grundtechnik des Take Offs bzw. Pop Ups beschreiben wir hier.


Pop-Out

Ein Surfboard aus Massenproduktion. Viele Surfer wollen individuelle Surfboards für Ihren individuellen Sport. Trotzdem können Pop-Outs gut entwickelt und durch das Know-How klasse Surfboards sein.


Prority

Priority heißt im Grunde, dass du Vorfahrt hast. Die Vorfahrtsregeln beim Surfen findest du hier.


Pumping

Ein neuer, großer Swell rollt an und schon sprechen alle davon, dass die Wellen in den nächsten Tagen Pumping sein werden. Pumping bedeutet schöne und starke Wellen. Ein Speed Pump ist ein Surfmanöver bei dem Geschwindigkeit generiert wird.


Quiver

Die Surfboard-Range eines Surfers/ einer Surferin ist der Quiver. Der perfekte Quiver ist etwas, über das viel philosophiert wird und jeder Surfer hat seine eigene Einstellung zur Surfboardauswahl: Infos zum Surfboard Shape und der Surfboard-Auswahl


Rail

Die Rail ist die Kante eines Surfboards. Das Railwork ist eine der wichtigsten Techniken des Surfens und macht einen guten Surfer aus.


Rash

Rash ist ein Hautausschlag. Bei Surfern ist er meist durch Reibung im Neo oder mit Haut am Board hervorgerufen. Die beste Medizin gegen Surf-Rash ist gute alte Vaseline, die auf keinem Surftrip daheim bleiben sollte.


Reefbreak

Es gibt Beachbreaks, Pointbreaks und eben Reefbreaks. Am Reefbreak brechen die Wellen über einem Riff. Durch den festen Untergrund brechen die Wellen konstanter als an anderen Spots und sind meisten leichter zu lesen.


Regular

Ein Regular ist nicht normaler als ein Goofy, das bedeutet lediglich, dass der linke Fuß beim Surfen vorne ist und der rechte Fuß hinten.


Righthander

Rechte bzw. auch Righthander: Genau wie bei der Linken beschreibt eine Rechte (Welle), eine Welle, die nach rechts bricht. Dabei geht man immer von der Fahrtrichtung aus bzw. sieht die Richtung aus Blickrichtung zum Strand.


Rock Dance

Ein Rock Dance ist der Tanz über die Felsen, den du beim Einstieg in den Spot vor dir hast. Ich bin da oft sehr vorsichtig, dadurch sieht das sicher oft aus wie ein Tanz auf rohen Eiern.


Rocker

Der Rocker ist ein wichtiges Merkmal des Surfboards, der die Wölbung des Boards beschreibt. Je stärker das Surfboard gebogen ist, desto eher ist es für große Wellen gedacht und Anfänger brauchen eher Boards mit wenig Rocker. Mehr zum Rocker findest du unter Surfboard-Shapes


Set

Ein Wellen-Set besteht aus mehreren Wellen, die sich hintereinander aufbauen und brechen. Das Set besteht aus den Wellen, die du anstarten kannst und kann eine unterschiedliche Anzahl an Wellen umfassen. Die Sets sind meistens die größten Wellen die gen Strand laufen. Du kannst die Setpause nutzen, um ins Line Up zu paddeln und dann die Setwellen anstarten.


Shacked

Komplett unter der Barrel bzw. in einer Tube.


Shaka

Shaka ist wie Aloha Surfslang für Hang Loose. Shaka ist das Handzeichen für Surfer, bei dem Daumen und kleiner Finger von der Hand weggestreckt werden.


Shaper

Ein Shaper shaped Surfboards, also die richtige Ansprechperson, wenn du ein individuelles Surfboard kaufen möchtest.


Sideshore

Sideshore ist wie Offshore und Onshore die Windrichtung in Bezug auf den Surfspot. Sideshore oder Crossshore geben Windrichtungen an, die seitlich zur Küste wehen und damit die Wellen unruhiger machen, aber nicht platt drücken oder länger offen halten.


Single Fin

Ein Single Fin Surfboard hat nur eine Finne, dafür aber eine große. Der Single Fin Shape ist eher oldschool und wird ganz anders gesurft, als ein Shortboard. Mehr zu den Surfboard Shapes findest du hier.


Softboard

Mit dem Softboard haben fast alle Surfer angefangen. Es ist das Surfboard für Anfänger und hat oben eine dicke Schaumstoffpolsterung. Dazu hat es weiche Gummifinnen, die das Verletzungsrisiko minimieren. Es ist groß, hat kaum Rocker und ultra viel Volumen.


Stringer

Der Stringer ist das Zentrum des Surfboards. Der Stringer ist aus Holz und ist in der Mitte des Surfboards. Er stärkt das Board und sorgt für Stabilität.


Strömung

Current ist dein Freund oder dein Feind im Wasser - eigentlich ist die Strömung weder noch, solange du bewusst mit ihr umgehen lernst. In jedem Fall musst du dich mit dem Thema Strömung auseinandersetzen, um im Ernstfall richtig zu reagieren. Strömungen gibt es im Meer immer, in jeder Bucht, an jedem Spot. Die Strömungen werden von Gezeiten und Wind beeinflusst. Wichtig ist, dass du auch im Line Up mit den Strömungen umgehen kannst und nicht aufs Riff oder auf hohe See getrieben wirst. Infos und das richtige Handling haben wir im Beitrag Spot-Check thematisiert.


SUP

SUPler und Surfer sind nicht unbedingt die besten Freunde. SUPs = Stand Up Paddleboards und der SUPler steuert das SUP immer im Stehen. Durch das große Volumen der SUPs kann die Welle sehr früh angestartet werden und du bekommst die Welle viel früher als die meisten Surfer. Dadurch hat der SUPler laut Vorschriften meist Vorfahrt und der Surfer schaut doof aus der Wäsche.


Surfers Ear

Surfers Ear ist eine Verknorpelung des Ohres, die vorrangig bei Kaltwassersurfern vorkommt. Es wird aber auch im Zusammenhang mit Ohrentzündungen verwendet, die in warmem Wasser mit vielen Bakterien, sogar noch häufiger vorkommen. So kannst du deine Ohren beim Surfen schützen.


Swell

Der Swell ist die Dünung und damit die Basis für jede Welle. Swell ist lange unterwegs und die Energie ordnet sich vor der Küste zu surfbaren Wellen. Das Schwierige ist es den Forecast zu deuten, um zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Und so liest du den Surf-Forecast richtig.


Take off

Der Take off ist mit das Erste, was du beim Surfen lernst und bleibt immer einer der wichtigsten Momente. Beim Take off stehst du aus dem Liegen vom Surfboard auf. Der Bewegungsablauf vom Take Off ist hier beschrieben.


Thruster

Das Thruster Finnen Setup ist das gängigste bei den Surfbrettern. Thruster steht dafür, das drei Finnen in einer bestimmten Ausrichtung am Surfbrett montiert sind. Genaueres zu den Finnen-Setups bekommt ihr hier.


Top Turn

Als Top Turn wird die Kurve oben auf der Welle bezeichnet. Das Gegenstück ist der Bottom Turn, der im Wellental gefahren wird. Diese beiden Manöver werden eigentlich nur miteinander gefahren, da man einen schönen Top Turn nur nach einem Bottom Turn fahren kann.


Tow-in

Wenn du dich mal wieder mit einem Jet-Ski in die Wellen ziehen lässt, heißt das Tow-in. Da sparst du dir das lästige Paddeln und es wird hauptsächlich bei riesigen Wellen genutzt.


Trim

Es gibt Grobtrim und Feintrim. Der Trim beschreibt grob die Position und das Halten des Gleichgewichts auf dem Brett, solange man auf dem Board liegt. Es kann aber auch als Lage des Boards auf dem Wasser verstanden und beim Surfen Down the Line, als neutraler Stand mit viel Geschwindigkeit genutzt werden.


Wachs

Mit dem Wachs schaffst du es, dass deine Füße am Board haften und du Manöver fahren kannst. Du bekommst Grip auf dem sonst rutschigen Brett. Deshalb wird es auf der Oberseite des Boards aufgetragen. Wichtig - je nach Wassertemperatur brauchst du unterschiedliches Wachs. So wachst du dein Board richtig.


Weißwasser

Für Surf-Beginner sind Weißwasserwellen der erste Schritt in die neue Welt. Wenn die Welle gebrochen ist und eine weiße Schaumkrone bildet, spricht man von Weißwasser. Das Weißwasser kann man sich aber auch später noch zu Nutzen machen.


Wipe Out

Beim Wipe Out stürzt du von deinem Surfboard und bekommst oft auch gleich noch einen Waschgang im Weißwasser verpasst.


Zipperless

Zipperless ist ein Neoprenanzug, wenn er keinen Reißverschluss hat. Diese Neoprenanzüge sind relativ neu auf dem Markt und ein wenig umstritten bzw. gewöhnungsbedürftig, weil es etwas schwerer ist, in den Wetsuit zu kommen. Alle Wetsuit-Arten findest du hier.