Surfen in Marokko bietet für jeden Surfer die richtigen Bedingungen. Egal ob du dich das erste Mal aufs Surfbrett wagst oder schon routinierter Surfer bist, jeder findet die perfekte Welle. Zahlreiche Beachbreaks und anspruchsvolle Riffe finden sich in dem Küstenabschnitt zwischen Agadir und Imsouane. Hier erfährst du alles, was du zu deinem Marokko Surftrip wissen solltest.

 

Marokko an sich und ein paar gute Gründe einen Surftrip nach Marokko zu planen

  • Marokko liegt nur einen Katzensprung vom südlichstens Zipfel Spaniens entfernt. Durch die Straße von Gibraltar getrennt ist der Weg zwischen Europa und Nordafrika nicht weit. Rein theoretisch ist es möglich, mit dem Auto zu fahren. Kommt wohl ein wenig darauf an, wie viel Zeit du für deinen Trip eingeplant hast, aber ein Abenteuer ist es sicherlich. Mit dem Flieger dauert die Reise rund vier Stunden. Dadurch sind die Wellen Marokkos für uns deutsche Binnenländler fast schon einfacher zu erreichen als Frankreich.
  • Marokko eine Wintersurfdestination: Wenn es in Europa noch eiskalt ist, hat Marokko bereits ein paar Grad mehr im Angebot und ist mit optimalen Surfbedingungen einen Surftrip wert. Für alle, die also eine Surfdestination suchen, um dem deutschen Winter zu entfliehen, ist Marokko eine gute Wahl. Es ist nicht superwarm, aber wärmer als in Frankreich oder in Portugal. Im Winter sind die Swells auch am konsistentesten und größten. In der Nebensaison kannst du dagegen bereits sommerliche Temperaturen erwischen.
  • Marokko ist vielfältig: Die Küste nördlich von Agadir ist für Surfer ein wahrer Traum. Innerhalb einer Autostunde findest du alles, was das Herz begehrt. Die marokkanische Küste ist gespickt mit den unterschiedlichsten Surfspots. Sie unterscheiden sich in den verschiedenen Untergründen und Ausrichtungen. Du hast immer die Qual der Wahl, aber eine große Chance gute Wellen zu finden.
  • Marokko ist einfach mal was anderes: Für mich war Marokko, neben Amerika die erste Reise außerhalb Europas und ich muss sagen, es ist einfach etwas anderes. Aber auch einfach cool. Die Uhren und die Menschen ticken anders. Hat man sich erst einmal daran gewöhnt, dann läuft alles, wie es läuft und das ist auch gut so.
  • Marokko ein Surfer HotSpot für alle: Egal ob du blutiger Anfänger oder auf der Suche nach überkopfhohen Wellen bist – Marokko hält für alle das richtige bereit. Während es bei großen Swells genügend Spots gibt, die dem Stand halten und die Wellen surfbar machen, findest du zur selben Zeit geschützte Ecken, die gute Bedingungen für Anfänger und Intermediates bieten. Es gibt genügend Surfcamps, die von Einsteigerkursen bis Guiding alles anbieten. Unser Lieblingscamp heißt enDo Surfcamp und befindet sich in Tamraght. Einen Beitrag dazu haben wir auch schon geschrieben, den findest du hier.

Checkliste für Marokko:

  • Reisepass: Für Marokko brauchst du einen Reisepass, der mindestens noch sechs Monate gültig ist. Ein vorläufiger tut es auch.
  • Im Flugzeug musst du einen Zettel für die Einreise ausfüllen – halte die Adresse deiner Unterkunft bereit.
  • Keine Angst bei der Einreise: Die Beamten am Einreiseschalter sind nicht die witzigsten Zeitgenossen und ringen sich nur selten ein Lächeln ab, das hat jedoch nichts zu sagen.
  • Wer als Erster aus dem Flieger steigt, ist der Erste an den Einreiseschaltern 🙂
  • Das Sperrgepäck wird am Flughafen in Agadir direkt neben den normalen Gepäckbändern abgeladen.
  • Geld wechseln: Kannst du gleich noch am Flughafen erledigen, hier gibt es verschiedene Wechselbuden.

Surfsaison in Marokko

Die Hauptsurfsaison in Marokko ist von Oktober bis März. Während die Winterswells am französischen Atlantik ungebremst auf die Sandbänke knallen, haben sie bis Marokko doch noch ein paar Kilometer zurückzulegen, um sich zu ordnen. Der Abschnitt zwischen Agadir und Imsouane bietet viel mehr Variationen, als eben nur eine große Sandbank, wie in Frankreich. Die marokkanische Küste ist gespickt mit den verschiedensten Surfspots. Sie unterscheiden sich in den verschiedenen Untergründen und Ausrichtungen. Du hast immer die Qual der Wahl und eine große Chance, gute Wellen zu finden. In der Nebensaison, also von Mai bis August, ist die Konsistenz der Wellen nicht so hoch und es kann auch ganz schön windig sein. Allerdings kannst du egal zu welcher Jahreszeit immer Glück und Pech haben.

Wir fliegen gerade, also im April, mit einer Swellvorhersage von 6.5ft auf 15s nach Marokko. Das ist für diese Jahreszeit schon eher ungewöhnlich. Mal sehen was das bedeutet…
Nachtrag: Dieser Forecast bedeutete ziemlich hohe Wellen 🙂 

 

Temperaturen in Marokko

Die Jahreszeiten in Marokko sind ähnlich wie bei uns, nur ist es dort generell etwas wärmer. In den Nächten kühlt es im April noch deutlich ab, wohingegen es tagsüber angenehme 20-25 Grad hat. Doch auch hier bestätigen Ausnahmen natürlich die Regel. Vor ein paar Jahren saßen wir bei 45 Grad Hitze im Hof des Surfcamps und konnten sogar im Shorty surfen gehen. Dieses Jahr hingegen war es deutlich kühler und wir saßen abends oft mit Jacke und Mütze beim Essen.

Neoprenanzug oder kein Neoprenanzug

Neoprenanzug! Erst mal, weil die Wassertemperatur zwischen durchschnittlich 18 Grad im Winter und 21 Grad im Sommer beträgt und weil Marokko ein muslimisches Land ist und man sich der Kleiderordnung im Land ein wenig anpassen sollte. Generell kommt man mit einem 3/2er Neoprenanzug gut durch die Saison. Auf unserem Trip jetzt war ich allerdings froh, den 4/3er Neoprenanzug dabei zu haben. Durch den dicken Swell und den Wind, der dann noch dazu kam, war das Wasser ordentlich in Bewegung und deutlich kälter, als die Jahre zuvor. Das ging so weit, dass wir während der Session bei jedem Duckdive und jeder Eskimorolle das Gefühl hatten, eine ganze Eiskugel auf einmal geschluckt zu haben – BRAINFREEEEZEEE.

 

Anreise nach Marokko

Am bequemsten ist es wohl mit dem Flugzeug. Wenn du in die Ecke Tamraght oder Taghazout möchtest, ist es am besten du fliegst nach Agadir. Der Flughafen heißt Al Massira und ist mit dem Auto etwa 45 Minuten von Tamraght entfernt. Letztes Jahr noch sind wir mit Condor für etwa 350€ inklusive Boardbag geflogen. Dieses Jahr dann das Kracher Angebot von Air Arabia – 150€ Hin- und Rückflug. Statt normalem Gepäck konnte man hier eine Boardbag aufgeben. Gepäck kostet für 20kg 20€ für 30kg 30€. Schaut das aber noch einmal nach, da ich davon ausgehe, dass sich das in den kommenden Jahren ändert. 

Wenn du günstige Flüge nach Marrakesh findest, schlage zu. Mit dem Taxi brauchst du etwa drei Stunden und bezahlst rund 30€. Wenn du Lust auf öffentliche Verkehrsmittel hast, steigst du in den Bus und bist sechs Stunden später auch in Tamraght. Es kommt also ein bisschen drauf an, wie lange du Urlaub hast und wie sehr du auf abenteuerliche Reisen stehst. Mir ist es oft lieber schneller am Zielort zu sein und die Reise so kurz wie möglich zu halten. Aber das kannst du dir aussuchen.

Surfen in Marokko – Surfspots zwischen Agadir bis Imsouane

Neben der Kultur und dem Leben in 1001 Nacht ist es definitiv das Surfen, das uns nach Marokko geführt hat. Unsere Basis für das Surfen in Marokko lag bisher immer bei Taghazout bzw. in Tamraght. Von dort aus sind zahlreiche Surfspots innerhalb von knapp 30 Kilometern erreichbar. Das macht die Region sehr attraktiv. Es gibt viele rechte Wellen, meist Pointbreaks die über Riff oder Sand laufen. Für Anfänger sind aber auch klasse Beachbreaks vorzufinden. 

Marokkos Surfspots – Von Süd nach Nord:

Sofitel

Das Sofitel ist ein Hotel in Agadir. Dort, am Stadtstrand, kann man surfen gehen. Sofitel selbst bekommt durch die Ausrichtung etwas mehr Swell ab, als die Beachbreaks um Taghazout. Achte darauf, dass der Spot dem Wind stärker ausgesetzt ist und deshalb unruhiger sein kann. 

Tipp: Richtung Norden bietet der Stadtstrand von Agadir kleinere Wellen, falls ein großer Swell rein rollt. Die Mole fängt den Swell etwas ab und dadurch laufen die Wellen kleiner in das nördliche Ende der Bucht. Du musst dir den Strand aber immer mit Badegästen teilen.

Anza

Wenn wir Anza hören, denken wir an Fischgeruch. Der Strand liegt in der Nähe einer Fischfabrik und dem Hafen. Deshalb ist die Wasserqualität nicht besonders gut. Aber für den Surf kann sich ein Ausflug lohnen. Ein Riff links in der Bucht produziert bei den richtigen Bedingungen nahezu einen A-Frame, der generell eher um die High-Tide läuft. Die rechte Welle ist qualitativ meist besser, aber auch oft crowded. Die Linke ist meistens nicht zu stark bevölkert und mal eine gute Abwechslung zu den ganzen rechten Wellen in Marokko, dafür ist sie auch oft schnell und nicht besonders lang.

Der Beach in Anza läuft dabei eher bei Low-Tide, was dir eine gute Option für den Frühsurf gibt, denn morgens sind nicht viele Marokkaner im Wasser. Generell sind die Wellen hier höher, als in der Region Taghazout und haben mehr Punch. Also ist Anza bei kleineren Swells eine gute Option. Konsistent ist der Spot allerdings nicht. Vorsicht: relativ starker Localism.

Onze und Douze

Kilometer 11 und Kilometer 12 von Agadir aus gerechnet, bieten zwei Riffe mit linken Wellen, die beide tendenziell eher um die Low-Tide laufen. Jedoch sind beide Spots stark von den Sand-Ablagerungen abhängig. Ein großer Swell kann die Wellenqualität schnell verändern.

Kilometer 11 ist die schnellere der beiden Wellen. Der Takeoff hat es hier oft in sich, weil die Welle relativ hohl über dem Riff bricht. Dann heißt es Cutback-Training – die Schulter wird meist erst etwas flacher und du musst zurück zum Curl fahren. Bei starker Strömung kann deine Session anstrengend werden. Vorsicht – die Einheimischen surfen die Welle auch nach rechts, aber dann läuft sie direkt übers Riff. 

Kilometer 12 ist die entspannte Variante der beiden Kilometer. Hier läuft auch eine Welle über Sand. Deshalb ist Pure Surf auch oft mit Anfängern hier. Die Welle ist sanft und auch für Longboarder geeignet. Sie läuft aber nur bis zu einer gewissen Größe.

Einfach mal checken, vielleicht geht was und du umgehst die Massen um Taghazout.

Banana Point

Aourir – Banana Village – bietet am Banana Point einen klasse Pointbreak für Intermediates. Wenn du die Paralellfahrt nach rechts draufhast, kannst du hier surfen gehen. Die Welle peelt sich an einer Landzunge entlang. Banana Point ist auch bei großem Swell gut surfbar. Die Welle läuft schöner, wenn der Swell aus Nord-Westen kommt. Reine West-Swells führen dazu, dass die Welle nicht da bricht, wo sie soll.

Auch hier sind oft Kurse im Wasser.

Devils Rock

Der Teufelsfelsen wurde lang unterschätzt. Mittlerweile ist er aber vor allem für Einheimische zum Place to be geworden. Auch hier gibt es Localism und du musst etwas aufpassen, wenn du hier surfen gehst. Am Devils Rock findest du eine kurze Rechte am Fels, etwas mittiger aber je nach Swellgröße auch noch Peaks. Auch hier sind viele Surfschulen zu finden. Wir hatten hier klasse Frühsessions. Der Spot kann bei allen Gezeiten laufen – je nach Swell-Größe.

Crocos

Der Strand etwas weiter nördlich heißt Crocs oder Croco. Hier sind gute Anfänger-Bedingungen anzufinden. Der Beachbreak läuft fast bei allen Gezeiten, am besten jedoch zur Mid-Tide. Hier findest du alles. Von Surfschulen bis hin zu den Pros. Je nach Swell produziert das Crocodile klasse Wellen. Wenn am Stein im Süden viel los ist, kannst du auch ein Stück Richtung Norden laufen, hier findest du noch ein leeres Plätzchen. 

Panoramas

Panoramas liegt leider zu nah an Taghazout. Der Surfspot ist quasi ein Beachbreak, wenn genügend Sand auf den Steinen liegt, mit großem Potenzial. Wenn der Swell die richtige Ausrichtung hat, kann hier eine lange Rechte entstehen. Der Strand von Panoramas wird oft von vielen Surfschulen aufgesucht. Wenn du dein Lager in Taghazout aufschlägst, ist Panoramas leicht zu Fuß zu erreichen. Durch die Nähe zum Surferdorf Taghazout ist es aber auch immer voll hier.

Anchor Point

Der Anchor Point ist der Spot in Marokko und der Taghazout Area. Der Anchor Point ist die beliebteste und bekannteste Welle der Region und das auch zu Recht. Der Spot benötigt relativ viel Swell und hat Probleme mit Südwind. Dennoch kann der Spot eine erstklassige Welle produzieren, die dich träumen lassen. Nach einem kritischen Takeoff bekommst du lange rides mit druckvollen Wänden die dir Spiel für deine Manöver lassen. Trotzdem ist der Anchor Point fast immer von Einheimischen und Touristen bevölkert. Der Spot ist definitiv nichts für Intermediates, hier solltest du nur surfen, wenn du dich im vollen Lineup bewähren kannst und mit dem steilen Takeoff umgehen kannst.

Mysteries

Ein Stück nördlich vom Anchor Point liegt das Riff Myteries. Die Welle ist kein Low-Tide Spot, denn dann kommt das Riff zu sehr zum Vorschein. Der Ein- und Ausstieg ist einfach und bei High bis Mid Tide kann der Spot auch etwas für Intermediates bereithalten. Sonst ist er auch eher für Fortgeschrittene Surfer geeignet. Der Spot produziert eine schöne Rechte mit Punch.

La Source

La Source ist ein A-Frame. Hier kannst du als Goofy in Marokko auch mal eine linke Welle surfen. Der Spot liegt direkt vor einem Hotel und der Einstieg passiert in der Regel über den Strand nördlich des Hotels. Die Rechte ist bekannter und beliebter, läuft auch länger als die linke Welle. Bei kleineren Swells ist sie eine gute Alternative zu ihren Nachbarwellen. Eigentlich kann der Spot bei jeder Gezeit funktionieren, je nach Swell-Höhe. Hier musst du einfach mal vorbeischauen.

Killers

Killers ist das erste Riff, das ich je gesurft bin. Bei der richtigen Gezeit und den passenden Bedingungen ist es etwas für Intermediates und am Strand neben Killers tummeln sich auch manchmal ein paar Anfänger. Aber Killers kann auch gut ballern und eigentlich ist der Spot eher etwas für fortgeschrittene Surfer. Bei Low-Tide kannst du durch eine Höhle ein gutes Stück Richtung Peak laufen. Sonst bedeutet Killers surfen erst mal gut 20 Minuten paddeln, um zum Peak zu kommen. Bei entsprechender Strömung kann sich das noch verlängern. Die Wellen brechen vor einer Felsformation und wie gewohnt nach rechts. 

Killers hat eine Inside und eine Outside. Je nach Swell können beide Spots klasse rechte Wellen kreieren.

Draculas

Über Draculas kann ich nicht viel sagen, weil ich hier selbst noch nicht gesurft bin. Der Spot kann auch große Swells handeln (bis zu 12 Fuß) und die Welle soll klasse sein. Der Ein- und Ausstieg ist tricky über Felsen, die aussehen wie Draculas Zähne – ein Spot für Profis.

Boilers

Im Wasser liegt ein Schiffs-Boiler, der dem Spot den Namen gibt. Zwischen ihm und dem Fels ist der schwierige Ein- und Ausstieg zum Spot. Deshalb ist hier Vorsicht geboten. Wenn der Wind günstig steht, können hier klasse Wellen reinlaufen und schöne Wasser-Wände für die Surfer entstehen.

Tamri

Unser Freund Tamri: Tamri liegt nördlich vom Cap Ghir und dadurch kommen die Swells etwas ungefilterter an. Besonders nördliche Swells treffen den Beachbreak stärker. Deshalb kann Tamri eine Alternative sein, wenn es in Taghazout und Umgebung flat ist. Es ist aber immer unruhig und bedeutet meistens Arbeit, weil die Strömung oft stark ist und man sich eine Welle hier verdienen muss.

Imsouane

Ewig lange rechte Wellen und zu Fuß zurück ins Lineup? Imsouane ist ein Stück von Taghazout weg, es kann aber eine Reise wert sein. Bei guten Bedingungen bildet sich hier eine Rechte, die vor allem von Longboardern belagert wird. Du kannst, je nach Bedingungen, aber auch mit einem Shortboard Spaß haben. Das marokkanische Dorf Imsouane ist auch sehenswert, weil es seinen ursprünglichen Zustand nahezu behalten hat. Der Ort hat seinen Flair.

Unsere Lieblingsspots:

Berni: Killers, Banana Point
Christin: Tamri, Crocodile

Sehenswürdigkeiten für Laydays

Ehrlich gesagt sind wir für Sehenswürdigkeiten um Tamraght nicht die richtigen Ansprechpartner. In den sechs Urlauben, die wir dort jetzt verbracht haben, haben wir es einmal bis Agadir auf den Souk geschafft, das wars. Aber theoretisch weiß ich, was man sich anschauen kann, wenn die Wellen mal nichts sind oder es so sehr geregnet hat, dass das Meer für ein paar Tage Sperrzone ist. Agadir ist sicher mal interessant für einen halben Tag. Ein bisschen über den Markt oder auch „Souk“ genannt schlendern und ein paar Mitbringsel für zuhause kaufen, ist schon ganz nett. Außerdem solltest du einen Stopp im Tafarnout einplanen – eine Patisserie mit allem, was das Törtchenherz begehrt. Natürlich ist auch ein Besuch im Hamam immer eine kleine Attraktion, man sich aussuchen, ob man es traditionell in dem kleinen Bananenörtchen Aourir mag oder luxuriöser für Touristen optimiert in Agadir. Thagazout ist nur zehn Minuten mit dem Auto von Tamraght entfernt und ganz nett, um mal aus dem Camp zu kommen und einen Kaffee oder einen Shake zu trinken. Wer Lust auf Gumpenspringen hat, fährt in Paradise Valley. Das ist ca. 45 Autominuten von Tamraght entfernt. Es erwarten dich meist viele andere Touristen und Surfcamps, die dort ihren Layday verbringen. 

Restaurantempfehlungen – approved by Bernis empfindlichem Magen

Ich habe einen unruhigen Magen und deshalb zum Schluss noch ein paar Tipps, wo wir lecker gegessen haben und am Ende keine Probleme hatten.

Tamraght:

  • Babakool: Das Babakool ist mittlerweile eine Institution und auch einheimisch Surfer kommen hierher einen Café trinken. Hier musst du unbedingt einen Avocado-Mandel Shake trinken.
  • Happy Belly: Direkt neben dem Babakool hat das Happy Belly aufgemacht. Es ist noch nicht so gut besucht und gehört einer Französin, die auch das Happy Belly in Hossegor schmeißt. Wenn du mal Bock auf etwas hast, das nicht marokkanisch gewürzt ist, ist das eine gute Anlaufstelle. Bo Bun und Warung waren unsere Favoriten.

Taghazout:

  • Café Mouja: In einem Surfcamp ist das Cafe Mouja etwas ab vom Schuss und damit nicht so überfüllt, wie die Restaurants direkt in Taghazout. Es liegt schön über dem Meer und du hast einen klasse Ausblick. Dort gibt es geile Smoothies und einige Gerichte, die wir empfehlen können.

Aurir:

  • Anikol Pizza: Die beste Anlaufstelle, wenn man Pizza braucht.

Agadir: 

  • Mickeys Burger, Tafarnout und der Shawarma-Laden ein Eck weiter: Bei einem Besuch in Agadir sind Mickeys Burger und die Restaurants drum herum einen Besuch wert. Alle drei haben meinem Test standgehalten und wir haben lecker gegessen.

Fazit: Marokko wir sehen uns bald zum 8. Mal! Wir können es kaum erwarten.