Petermännchen Stich - was tun

Petermännchen-Stich: Was tun?

Petermännchen sind die Kreuzottern der Meere und wenn du auf ein Petermännchen trittst, wirst du gestochen. Doch was tun, wenn du vom Petermännchen gestochen wirst?

Petermännchen treiben, graben sich tagsüber im Schlamm und Sand im Meer ein, sodass nur die Augen hinausschauen. Die Petermännchen halten sich nicht nur im niedrigen Wasser auf, sondern bis zu 150 Meter tief. Nachts ist das Petermännchen aktiver und frisst kleine Fische und Krabben. Und trotzdem kommen Surfer den Petermännchen oft genug in die Quere.

Die Petermännchen sind 15-53 Zentimeter lang und trotzdem leicht zu übersehen. Sie sind auf dem Grund des Meeresbodens kaum sichtbar und wenn du dein Surfbrett zu Wasser lässt, siehst du den Meeresboden sowieso nicht.

Was passiert wenn man auf ein Petermännchen tritt?

Wenn du auf ein Petermännchen trittst, kommst du auch mit einem der sieben Stachel in Berührung. Die Stachel sitzen auf den Kiemendeckeln und auf dem Rücken. Über die Stacheln wird Gift ausgestoßen, dass dem einer Wespe ähnelt. Das Petermännchen gehört mit seinem starken Gift zu den gefährlichsten Gifttieren in Europa. Dadurch verursacht werden starke Schmerzen und Schwellungen. Das Gift breitet sich sofort aus, wenn der Stachel in die Haut eindringt.

Es verteilt sich schnell und kann sich im ganzen Körper ausbreiten. Wenn du gestochen bist, heißt es raus aus dem Wasser. Denn es kann gefährlich werden, sobald die Schmerzen so groß werden, dass du nicht mehr sicher aus dem Wasser kommst. Neben den Schmerzen im Wundbereich kann das Gift auch zu Kopfschmerzen, Fieber, Brechreiz, Atemproblemen, Kreislaufkollaps oder Herzrhythmusstörungen führen.

Was tun, wenn du vom Petermännchen gestochen wurdest?

Das klingt ein bisschen krass, aber auch wenn du nur einen dicken Fuß und Schmerzen bekommst, ist es Zeit, aus dem Wasser zu gehen und den Petermännchenstich zu behandeln. Wenn der Stachel noch drin steckt, entferne ihn sofort. Danach muss die Wunde auf etwa 50 Grad erhitzt werden. Dadurch werden die Giftmoleküle zersetzt und der Schmerz geht schnell weg. Wenn du immer noch Schmerzen hast, ab zum Arzt. Eventuell muss auch eine allergische Reaktion aufgehalten werden.

Wie kann man den Petermännchen Stich erhitzen?

Jetzt kommen wir zum Hauptgrund, warum wir diesen Artikel schreiben. Weil wir denken, dass die ganzen Methoden, über die man liest, nicht an einen Anti-Mücken-Stick herankommen. Geldstücke mit dem Feuerzeug erhitzen und auf den Stich legen, erzeugt Brandblasen. Ein Föhn braucht Anschluss an Strom. Kochendes Wasser hat man selten direkt am Spot zur Hand. Wenn du heißes Wasser auftreiben kannst, ist es sicher eine gute Alternative. Wir finden, der Anti Mücken Stick ist eine gute Variante und ein klasse Gadget für jeden Surfer. Der Bite Away erhitzt die Stelle zum Beispiel auf knapp über 50 Grad und du kannst einstellen, wie lange er warm bleibt. Natürlich ist der Stick für kleinere Stiche ausgelegt, heißt das heiße Metallplättchen ist relativ klein. Allerdings kannst du den Stick mehrmals aktivieren und so den Petermännchen Stich großflächig erhitzen. Ähnliche Produkte haben wir noch nicht getestet.

Bite Away - Stichheiler
Bite Away - Stichheiler

Diese Infos sind keine ärztliche Beratung und wir treffen diese ohne Gewähr. Habt ihr Erfahrungen mit anderen guten Methoden gemacht?

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Neopren Kleiderbuegel diy

Neoprenanzug-Kleiderbügel DIY

Der Neoprenanzug ist, neben dem Surfboard, dein wichtigster Begleiter beim Surfen. Er hält dich warm und schützt dich ein wenig vor Verletzungen. Damit du länger Spaß an deinem Neo hast, musst du ihn gut behandeln. Dazu gehört es auch, ihn nach dem Surfen (auch für Flusssurfer wichtig) sorgfältig aufzuhängen. Denn sonst bekommt er Druckstellen, die dünner werden und Wasser durchlassen. Oder, wenn du den Neo sogar normal auf dem Kleiderbügel aufhängst, dehnen sich die Schultern aus und er wird dir Stück für Stück zu groß. Das kannst du mit dem richtigen Kleiderbügel verhindern.

Wenn du online einen Neo-Kleiderbügel kaufst, gibst du 25-40 € aus. Hier die besten Neo-Kleiderbügel für Kurzentschlossene:

Northcore Neo Kleiderbügel Neoprenanzug-Kleiderbügel von Dritek

Wenn du aber nicht so viel Geld für einen Kleiderbügel ausgeben möchtest, kannst du ihn dir auch selbst basteln.

Neo-Kleiderbügel basteln – DIY-Version

Ein NEO-Kleiderbügel ist schnell gebaut. Du besorgst dir günstige, aber stabile Kleiderbügel und Rohrisolierung (die du auch zum Schutz deiner Rails nutzen kannst beim Fliegen) – also ab in den Baumarkt. Die meisten Baumärkte verkaufen beides und du kannst dir direkt zu Hause deinen Neo-Kleiderbügel fertigmachen. Alternativ kannst du beides auch auf Amazon bestellen:

 

Kleiderbügel Rohrisolierung

Sonst brauchst du zum Basteln eigentlich nur ein Messer und zur Not eine Unterlage bzw. schneide es einfach mit dem Brotmesser auf einem Küchenbrett. Das ist wirklich kein Problem. Hier die Anleitung:

  1. Du misst den Kleiderbügel aus.
  2. Du schneidest die Rohrisolation ca. 2 cm kürzer als die Länge des Kleiderbügels.
  3. Du schneidest die Rohrisolation längs auf und legst sie um den Kleiderbügel.
  4. Jetzt kannst du deinen Neoprenanzug aufhängen.

Inspiriert von anderen Neo-Kleiderbügeln habe ich auch immer einen Karabiner parat. Damit kannst du den Kleiderbügel zum Beispiel am Baum aufhängen, ohne den Baum kaputt zu machen. Wenn du den richtigen Ast findest, kannst du deinen Kleiderbügel theoretisch aber auch so aufhängen. Schadet trotzdem nicht.

Nettes Gadget fürs Auto:

 

Magnet zum Neo-Aufhängen
am Auto
Neoprenanzug-Kleiderbügel Karabiner
für den Außeneinsatz

Zum Neo-Kleiderbügel passt der Neopren-Magnet: Damit kannst du deinen Neo am Auto aufhängen und trocknen lassen. Super Easy zum Umziehen am Spot und für den Campingplatz. Eines meiner Lieblingsgadgets im Surfurlaub mit dem Auto. Den kann man auf jeden Fall auch selbst machen und einen guten Magnet mit genügend Gummi isolieren, damit das Auto keinen Schaden nimmt.

Fazit: Super easy selbst gebastelt und dazu auch noch sehr praktisch. Davon kann man schon auch mehr als einen haben :)

 

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Surfbrett verpacken

Surfbrett verpacken

Zu vielen Surftrips gehört eine längere Anreise einfach dazu und dafür musst du dein Surfbrett verpacken. Denn nichts ist frustrierender als am Ziel anzukommen und ein kaputtes Surfbrett aus der Boardbag zu ziehen. Die paar Minuten extra um dein Board sicher zu verpacken, sind also gut investiert. Wir zeigen dir, wie uferlos das Surfbrett verpackt.

Surfbrett verpacken – So geht dein Board sicher auf Reisen

Surftrips sind nicht nur für dich ein Abenteuer auch für dein Surfbrett ist es jedes Mal aufregend. Um ihm ein wenig die Flugangst zu nehmen, solltest du dem Thema Surfbrett verpacken Beachtung schenken. Du brauchst es nicht übertreiben und dein Surfboard in Watte packen, aber ein bisschen Schutz schadet einfach nicht. Gerade weil Boardbags nicht zu des Gepäckverladers Liebling am Flughafen gehören. Klar, unhandlich, schwer und groß da sind die Airline Mitarbeiter froh, wenn das Surfbrett dann endlich im Flieger ist. Dementsprechend wird das Boardbag vielleicht ein Stück geworfen oder liegt im Gepäckstapel ganz unten. Das alles solltest du beim Verpacken deines Surfbretts bedenken.

Im Laufe der Zeit entwickelt jeder so sein Geheimrezept fürs Surfbrett verpacken. Ich zeige euch meins:

  1. Finnen und Leash müssen weg vom Board: Hört sich jetzt eventuell banal an, aber machen muss man es trotzdem.
  2. Rohrisolierung: Besorge dir im Baumarkt Rohrisolierung. Es gibt sie in unterschiedlichen Stärken. Ich habe mich für die 9mm Variante entschieden. Die schneidest du an einer Seite auf, sodass du sie aufbiegen kannst. So kannst du sie easy über die Rails deines Surfbrettes stecken.
  3. Knallfolie (wahlweise): Anfangs habe ich mein Surfbrett noch mit Knallfolie eingewickelt. Also erst Knallfolie, dann die Rohrisolierung drüber. Ich habe mich aber mittlerweile für eine andere Variante entschieden und lasse die Folie weg.
  4. Malerkrepp: Um das ganze Konstrukt aus Rohrisolierung und eventuell Knallfolie zu fixieren, verwende ich Malerkrepp. Das klebt nicht mega gut, aber du kannst es eben auch sauber wieder von deinem Surfbrett entfernen, ohne das Klebereste hängen bleiben. Wenn du Knallfolie nimmst, hast du das Problem nicht. Dann kannst du das ganze auch schön mit Gaffatape festkleben.
  5. Daybag oder Boardsocke: So jetzt ist das Board erst mal ausreichend geschützt und ich packe es dann in die Daybag. Wenn du eine Boardsocke an deinem Reiseziel verwenden möchtest, kannst du die auch nehmen.
  6. Boardbag: Jetzt kommt die Daybag in das Boardbag. Das Prinzip ist ein bisschen wie bei einer Matroschka, es kommt immer noch eine Hülle und noch eine dazu. Das Boardbag solltest du jetzt mit Bedacht packen und schauen, dass das Brett nirgends viele Luft hat und alle Ritzen ausgefüllt sind. Nutze hierzu deine Handtücher oder auch den Neoprenanzug und Klamotten.

Mit dem eigenen Surfbrett zu verreisen erscheint vielleicht im ersten Moment ein wenig aufwendig. Ihr müsst das unter Umständen bei der Airline anmelden, das Surfbrett verpacken und zum Flughafen bringen. Aber je nachdem wo du hin fährst lohnt es sich. Du bist unabhängig vom örtlichen Surfshop, dessen Öffnungszeiten und vor allem der Auswahl dort. Der größte Vorteil ist einfach, dass du weißt was, du an deinem eigenen Surfbrett hast und sich so die ganze Mühe des Surfbrett Verpackens lohnt.

Wenn du öfter verreist, hast du das Material zum Verpacken stets parat. Dadurch geht es schnell und du sicherst dein Surfbrett. Du hast noch kein Boardbag hier findest du heraus worauf du achten musst. Check auch bei deiner Fluglinie, welche Regularien beim Board-Transport eingehalten werden müssen: Surfbrett-Richtlinien im Flieger.


Gezeiten

Gezeiten

Die Gezeiten oder auch Tiden genannt, beschreiben den Zeitraum zwischen ablaufendem und auflaufendem Wasser – also Ebbe und Flut. Doch wie genau entsteht dieser Wechsel des Wasserstandes? Und vor allem was für Auswirkungen hat das für unseren Surf? Hier findest du hoffentlich eine Antwort darauf.

Die Gezeiten betreffen uns als Surfer mehr als uns lieb ist. Zu welchem Wasserstand läuft wohl der vorhergesagte Swell am besten? Es gibt gewissen Grundregeln, an denen man sich orientieren kann, doch oft kommt alles anders als man denkt. Fachsimpeln macht aber manchmal Spaß und dafür braucht es ein wenig Hintergrundwissen. Deshalb hier grob umrissen, um was es bei Ebbe und Flut überhaupt geht, warum es sie gibt und was wir mit ihnen anstellen.

Warum gibt es Ebbe und Flut?

Im Großen und Ganzen entstehen Ebbe und Flut, oder auch Low- und High-Tide, durch die Anziehungskraft des Mondes. Das Wasser wird also von dieser Kraft angezogen, weshalb ein sogenannter Flutberg entsteht. Rein theoretisch müsste dann ja einmal am Tag Flut sein, das stimmt aber nicht ganz. Die Erde dreht sich in 24 h um die eigene Achse, ist also in diesem Zyklus dem Mond einmal zugewandt und einmal abgewandt. Durch die Drehung der Erde entsteht eine Fliehkraft, wodurch der zweite Flutberg zu erklären ist. Heißt also wir haben einmal Flut aufgrund der Anziehungskraft des Mondes und einmal wegen der Fliehkraft durch die Drehung der Erde. Die Fluten sind nicht gleich stark. Die Kraft des Mondes ist deutlich stärker als die Fliehkraft. Heißt der Flutberg ist höher und der Tidenhub, also der Unterschied zwischen Ebbe und Flut größer.

Gezeiten surfen

Wie lange dauert es von Ebbe bis Flut?

Der Zeitraum zwischen einer Ebbe zur nächsten sind etwas mehr als zwölf Stunden, 12 h 25 min. Das solltest du dir merken, dann weißt du nämlich, dass sich die Gezeiten täglich um 50 min nach hinten verschieben. Ist es vielleicht morgen früh noch zu dunkel, um bei Hightide bzw. Flut surfen zu gehen, sieht das übermorgen schon wieder anders aus.

 

Warum ist der Unterschied zwischen Ebbe und Flut manchmal stärker, manchmal schwächer?

Auf meinem letzten Surftrip nach Sri Lanka fiel mir das das erste Mal richtig auf, dass der Gezeitenunterschied sehr gering war. Man konnte quasi zu jeder Zeit surfen. Sicher an dem ein oder anderen Spot funktioniert das dort auch nicht, aber generell lief immer irgendwas.

Wenn Vollmond bzw. Neumond ist, ist der Unterschied stärker als bei Halbmond. Aber woran kann das außerdem noch liegen, dass sich das Wasser weiter zurückzieht oder eben nicht? Das liegt hauptsächlich an der Küstenbeschaffenheit. Wenn die Küste sehr flach abfällt, ist der Unterschied höher, als wenn der Meeresboden stark abfällt. Dann wirkt sich der Wechsel zwischen Ebbe und Flut nicht so stark aus.

Wann sollen wir denn jetzt surfen gehen?

Ebbe Flut Gezeitentabelle

Wenn du dir auf magicseaweed den Forecast für deinen Spot anschaust, findest du die Gezeitentabelle. Hier steht geschrieben, wann Ebbe und Flut sind. Außerdem hast du hier auch gleich den Tidenhub mit angegeben, das heißt, je größer der Unterschied zwischen High- und Lowtide, desto eher musst du darauf schauen zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein. Sonnenauf- und -untergang sind ebenfalls interessant, da du dich natürlich auch nach dem Tageslicht richten musst.

Unter der Spotbeschreibung findest du Icons, die beschreiben, wann der Spot am besten läuft. In diesem Fall ist es Mid to High-Tide. Bedeutet: auflaufend ab etwa 3 h vor Hightide. Doch Vorsicht, das sind alles Richtwerte. Frage andere Surfer oder versuche so oft wie möglich zu schauen. Jeder Swell bringt wieder neue Besonderheiten mit sich.

Magicseaweed tide icons

Fazit: Generell kann man sagen, dass es stark auf den Spot bzw. die Bodenbeschaffenheit ankommt, zu welcher Gezeit er läuft. Gerade wenn die Wellen etwas höher sind und man als Beginner an einem Beachbreak ist, kann es Sinn machen sich eher an Richtung High-Tide zu orientieren. Die Wellen sind dann dicker und brechen oft nicht so hohl und gemein. Wenn ein sehr kleiner Swell angesagt ist und man Angst hat überhaupt noch eine kleine Microwelle zu erwischen, macht es mehr Sinn Richtung ablaufend zu gehen.


Ohrenschutz Surfen

Ohrenschutz fürs Surfen - Welche Surf-Earplugs taugen was?

Ohrenentzündung beim Surfen, Surf-Ohr und langfristige Probleme? Die Ohren sind sehr empfindlich und nicht für kaltes Wasser gemacht.

Beim Surfen sind die Ohren großen Widrigkeiten ausgesetzt. Das Wasser ist kalt, im Wasser sind Bakterien und nach dem Surfen pfeift der Wind in die Ohren. So kann es beim Surfen schnell zu Ohrenentzündungen kommen. Dann ist es schnell vorbei mit dem Surfen und einem entspannten Urlaub.

Ich habe sehr empfindliche Ohren und bereite mich entsprechend auf den Surfurlaub vor. Das mache ich aus zwei Gründen: Ich versuche einer Ohrenentzündung vorzubeugen und Surf Ohr zu vermeiden.

Surfer Ohr – Ein Mythos?

Das Surfer Ohr beschreibt die Verknöcherung des Gehörgangs, die zu Dauerschäden im Ohr führen kann. Das kann sogar zu Schwerhörigkeit und Taubheit führen – im Extremfall. Aber wir wollen keine Panik schüren. Wenn du täglich in kaltem, verschmutzten Wasser surfst, kann das dazu führen, dass der Körper reagiert. Ein Bekannter, der fast täglich im Raum New York surfen gegangen ist, musste sich wegen dieses Problems einer Operation unterziehen lassen.

Hast du zu oft eine Entzündung des Gehörgangs, reagiert der Körper mit Knochenbildung rund um den Gehörgang. Deshalb klagen viele Surfer, die viel Zeit im Wasser verbringen über Ohrenprobleme.

Tipps die dir helfen deine Ohren zu schützen

So schonst du deine Ohren:

  • Helfen Wattestäbchen? Benutze keine Ohrstäbchen im Surfurlaub, sie können das Ohr verletzten und fördern eine Entzündung.
  • Ohren ausspülen: Nach dem Surfen solltest du deine Ohren mit Trinkwasser säubern.
  • Föhnen: Ich habe im Surfurlaub grundsätzlich einen Föhn dabei, um meine Ohren nach der abendlichen Surf-Session zu trocknen.
  • Ohrentropfen: Es gibt desinfizierende Ohrentropfen, die gegen Gehörgangsentzündungen helfen.
  • Trage Ohrstöpsel beim Surfen – und das am besten, bevor du Probleme bekommst.

Ohrentropfen

Es gibt unterschiedliche Ohrentropfen, die helfen eine Ohrenentzündung zu vermeiden. Dabei gibt es im Prinzip zwei unterschiedliche Varianten, die im Surfladen verkauft werden:

  • Swim Ear Ohrentropfen – werden nach dem Surfen in die Ohren getropft um das Ohr zu desinfizieren und auszutrocknen. Diese Tropfen gibt es in Australien überall zu kaufen.
  • Swimseal Schutz-Ohrtropfen – werden vor dem Sprung ins Wasser in die Ohren getröpfelt, bilden eine schützende Schicht im Gehörgang und sollen dadurch Entzündungen vorbeugen.

Surf Ohrstöpsel

Dennoch macht das Tragen von Ohrstöpsel beim Surfen Sinn. Gerade in kaltem und dreckigem Wasser trage ich immer Ohrstöpsel. Doch die Auswahl ist auch hier groß. Die Unterschiede sind hauptsächlich im Tragekomfort, der Schalldurchlässigkeit (höre ich noch etwas?) und beim Sitz im Ohr. Ich habe fast alles ausprobiert und versuche hier meine persönlichen Erfahrungen weiterzugeben:

Erfahrungen mit Ear Putties

 

Ohropax Silikon Ohrstöpsel

Zu Beginn habe ich Ear Putties bzw. Silikon-Ohrstöpsel zum Surfen benutzt. Sie helfen optimal, haben nur nicht lang in meinem Ohr gehalten und du hörst quasi gar nichts. Bei einer ruhigen Session reichen die Silikon-Stöpsel aus. Wenn die Wellen größer werden, ist es Zeit zu einem anderen Helfer zu greifen. Je nach Wassertemperatur haften die Ohrstöpsel schnell nicht mehr. Das Sililkon verformt sich durch deine Bewegungen und du verlierst sie. Aber sie sind günstig und eine Alternative, wenn du sicher surfst und nicht oft unkontrolliert abspringst.

Erfahrungen mit Schwimm-Ohrstöpsel

 

Schwimm-Ohrstöpsel sind zum Surfen nicht geeignet

Auch habe ich normale Schwimm-Ohrstöpsel ausprobiert. Aber die habe ich gleich wieder verloren. Deshalb waren sie langfristig nichts fürs Surfen. Zum Schwimmen reichen sie aus, aber beim Surfen sind sie gleich weg.

Erfahrungen mit Docs ProPlugs – Tauch- und Surf-Ohrenstöpsel

 

Doc´s ProPlugs als günstige Alternative

Die Doc´s ProPlugs habe ich lange genutzt, ich habe sie noch als Ersatz im Urlaub dabei und nutze sie beim Surfen im Bach in München. Ich habe immer die Version mit Leash genommen. Dadurch verliert man die Ohrstöpsel nicht mehr so oft. Sie ermöglichen, dass man etwas hört und dadurch ist auch der Gleichgewichtssinn nicht beeinträchtigt. Sie sind an die Ohrmuschel angepasst und deshalb ist es wichtig, dass du die richtige Größe kaufst. Die Ohrstöpsel sind günstig, halten relativ gut im Ohr und ermöglichen, dass du noch etwas hörst.

Erfahrungen mit Sorky EQ-Seals – Meine Wahl unter den Surf-Earplugs

 

EQ-Seals

Die Sorkys sind aktuell meine Wahl. Man muss sich an sie gewöhnen, aber sie halten gut und ich habe noch kein Paar im Wasser verloren. Du kannst nicht so gut ratschen im Wasser, aber beim Surfen beeinträchtigen sie dich nicht. Sie halten das Wasser aus dem Ohr und du kannst trotzdem etwas hören.

Erfahrungen mit SurfEars Surf-Ohrenstöpsel

 

SurfEars

SurfEars sind eine klasse Alternative zu den Sorkys. Mir passen sie leider nicht so gut. Aber wenn sie dir passen, sind sie eine gute Wahl. Der große Vorteil der SurfEars ist, dass du mit ihnen noch sehr gut hören kannst. Mit dem Leash verlierst du sie auch kaum. Und du hast drei unterschiedliche Aufsätze je nach Größe des Ohres.

Angepasste Surf-Ohrenstöpsel – Maßanfertigungen

Am besten sitzen angefertigte Ohrenstöpsel vom Hörgeräteakkustiker. Die Preise gehen hier ca. von 35 bis 120 € und du kannst sie auch mit Leash kaufen, damit du sie nicht verlierst. Ich habe selbst keine Spezialanfertigung getestet, weil ich mit den Sorkys sehr zufrieden bin. Wenn deine Ohren eine spezielle Passform benötigen, lass dir aber in jedem Fall angepasste herstellen, bevor du lange unzufrieden bist.

FAZIT: Ich denke du musst testen, ob Surfen mit Ohrstöpsel etwas für dich ist. Denn Surf-Earplugs sind nicht jedermanns Sache. Ich bin sehr happy mit den Sorky EQ-Seals und kann sie nur empfehlen. Teile gerne deine Erfahrungen mit den Modellen im Kommentarfeld.

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Reiseapotheke Surfurlaub

Reiseapotheke Surfurlaub

Kleine Schnitte, Beulen oder eine Erkältung kannst du im Urlaub schnell mal bekommen. Alles halb so wild, wenn du ein paar nützliche Dinge in deiner Reiseapotheke hast. Wir öffnen unsere Surfapotheke und zeigen dir, was uferlos mit auf den Surftrip nimmt.

Die Reiseapotheke für den Surftrip

Natürlich hoffen wir nicht, das wir Pflaster, Tabletten und Co. im Surfurlaub brauchen, allerdings ist es nicht schlecht ein paar Dinge in der Tasche zu haben. Nur für den Fall der Fälle. Wenn du kleine Wunden und Kratzer selbst versorgen und vor allem desinfizieren kannst, läufst du nicht Gefahr, dass sich das entzündet und du länger Ärger damit hast. In einigen Surfdestinationen ist das Meerwasser einfach nicht so sauber und da passiert es schnell, dass sich kleine Kratzer entzünden und zu einer fiesen Infektion werden. Damit das nicht passiert, hier ein Einblick in unsere Surfapotheke:

Verbandsmaterial, Pflaster und Desinfektion

Erste Hilfe Set

Hier hast du alles für den Notfall kompakt in einer kleinen Tasche.

Sprühpflaster

Bei kleinen Cuts oder Wunden hilft das Sprühpflaster die Wunde zu desinfizieren und zu schützen.

Blasenpflaster

Wenn du kleinere Wunden hast, die nicht nass werden sollen. Das Pflaster ist super wasserfest.

Desinfektions-
mittel

Damit kannst du schnell und einfach kleine Wunden reinigen.

Salben und Elektrolyte

Schmerzgel

Traumeel ist eine homöophatische Variante zu Voltarengel. Genauso wirksam.

Antiseptische Wundsalbe

Kleine Wunden verheilen schneller, wenn du sie ein bisschen pflegst.

Elektrolyte

Sie helfen dir den Salz- und Wasserhaushalt deines Körpers bei Durchfallerkrankungen zu unterstützen.

Alles gegen Stiche

Moskitoschutz

Je nachdem wo du hinfliegst, brauchst du Moskitoschutzspray.

Gegen Insektenstiche

Ein echter Geheimtipp: Die Spitze des Stiftes wird heiß, du drückst das auf den Stich und er juckt nicht mehr. Versprochen!

Was kühlendes

Kühlt Stiche, Sonnenbrand und hilft bei Hautausschlag.

Das ist die Reiseapotheke von Berni und mir. Je nach Reiseziel kommt das ein oder andere noch dazu.

Zum Beispiel:

  • Ohropax (falls du einen Schnarcher im Surfcamp hast)
  • Ohrentropfen (gerade Surfer leiden oft unter Ohrenschmerzen, da ist etwas desinfizierendes, schmerzlinderndes wichtig in der Reiseapotheke zu haben) – Zur Vorbeuge helfen auch Ohrenstöpsel zum Surfen.
  • Swim Ear Ohrentropfen – Sie trocknen das Wasser im Ohr aus und desinfizieren. Darauf schwören viele Australier.
  • Swimseal Schutz-Ohrtropfen
  • etwas gegen Fieber (zum Beispiel Ibuprofen)
  • Magnesiumtabletten (für schnelle Muskelregeneration)
  • Kohle-Compretten (bei Durchfall)

Generell variiert die Reiseapotheke je nach Surfdestination ein bisschen. Was wir aufgelistet haben, sind die Basics. Was du sonst noch in deiner Reiseapotheke brauchst, weißt du am besten. Du kannst dich zusätzlich auch in der Apotheke oder bei deinem Hausarzt beraten lassen. In tropischen Ländern werden oft auch Impfungen angeboten, die du dir überlegen kannst.

Hast du noch spezielle Dinge, die du in deiner Reiseapotheke hast und die uns mitteilen möchtest? Schreib uns gerne eine Nachricht.

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Surfboard wachsen

Das Surboard wachsen ist wie ein Ritual am Anfang eines Surftrips und gehört zur Vorbereitung dazu. Du solltest dir Zeit lassen und das ganz in Ruhe machen und auch den Geruch des Surfwachs genießen. Wenn du hier einen guten Job machst, wirst du das später im Wasser merken.

Ein gut gewachstes Surfbrett ist die halbe Miete beim Surfen. Schließlich brauchst du ordentlich Grip auf dem Brett und möchtest nicht bei der kleinsten Bewegung oder direkt beim Take-off vom Brett glitschen. Wir zeigen dir wie du richtig wachst und welches Wachs du wie aufträgst.

Surfboard entwachsen

Um frisches Wachs bzw. Basecoat auftragen zu können, muss das alte erst einmal runter. Am besten geht das, wenn das Surfbrett für ein paar Minuten in der Sonne lag. Dann wird das Wachs schön weich und geschmeidig und lässt sich problemlos abziehen. Solltest du gerade keine Sonne zur Hand haben, was bei uns zuhause ja manchmal der Fall ist, hilft es auch das Board zu föhnen. Bleib nicht zu lange auf einer Stelle, sonst wird das Surfwachs flüssig und macht eine riesige Schweinerei. Zum Abziehen nimmst du am besten deinen Surfkamm. Oft hat der auf der einen Seite eben den Kamm und auf der anderen Seite eine Art Spachtel, dass du das Wachs gut abziehen kannst.

Ich hatte vor einer Weile etwas entdeckt, was ähnlich aussieht wie eine neongrüne Nylonsocke mit irgendeinem Material gefüllt. Genauso fühlt es sich auch an. Damit soll das Wachs leicht vom Surfbrett zu reiben sein. Nachdem der Weihnachtsmann mir tatsächlich diese Surfboardentwachsersocke gebracht hatte, wird es jetzt Zeit das auszuprobieren. Seht selbst.

Hier findest du den Pickle Wax Remover. Auch ein super Geschenk für Surfer.

Der Pickle Wax Remover

Da mein Surfbrett momentan im Keller steht und momentan auch eher Schnee als Sonne zu sehen ist, musste ich das Wachs ein bisschen anföhnen, um es abziehen zu können. Ich habe die Wachsgurke nur an einer kleinen Stelle ausprobiert.

  1. Wachs abziehen
  2. Das Board mit der Wax Pickle noch einmal gründlich sauber machen.
  3. Voilá das Brett ist bereit für eine neue Schicht Basecoat und Wachs

Fazit: Der Pickle Wax Remover funktioniert gut und ist ein witziges Gadget. Wenn bei dir gerade keine Sonne scheint und du das Wachs nicht schön abziehen kannst, ist das ein guter Zusatz auch kleine Reste weg zu bekommen. Und Spaß macht es auch 🙂

Welches Surfwachs brauche ich

Bevor du jetzt irgendein Surfwachs aufträgst, solltest du dir überlegen welches du brauchst. Das hängt hauptsächlich von der Wassertemperatur ab:

Je wärmer das Wasser ist, desto härter ist das Wachs, welches du für dein Surfboard verwenden solltest. Generell solltest du als Allererstes einen Basecoat verwenden. Das ist die erste Schicht auf deinem Surfboard und hilft, dass das eigentliche Wachs besser hält. Falls du vom letzten Warmwassersurftrip noch Wachs übrig hast, kannst du das auch als Basecoat verwenden, da es sehr hart ist.

Surfboard richtig wachsen

So, dein Surfbrett ist jetzt frei von altem Wachs, du hast dich für ein Surfwachs entschieden, dann kann es losgehen. Zuerst nimmst du den Basecoat und machst ein Rautenmuster auf dein Board. Schräge Linien parallel zueinander in die eine Richtung, dann in die andere so entstehen gleichmäßige Rauten. Anschließend gehst du mit kreisenden Bewegungen ohne viel Druck einmal über dein Board. Jetzt hast du eine gute Grundlage auf der das eigentliche Wachs gut hält.

Wichtig beim Auftragen des Wachses ist, dass du mit nicht zu viel Druck und in gleichmäßigen kreisenden Bewegungen über dein Brett gehst. Zugegeben, das kostet ein wenig Geduld, aber es lohnt sich. Du bist fertig, wenn du überall Wachs aufgetragen hast und vor allem an den Stellen an denen du Grip für Hände und Füße brauchst ausreichend Wachs am Surfbrett haftet.

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Beachflags Bedeutung Surfer

Was bedeuten Beachflags für Surfer

Aus der Farbe der Strandflaggen kannst du als Surfer wichtige Schlüsse ziehen. Wir erklären euch die Farbenlehre und versuchen dir zu beschreiben, was die jeweilige Farbe für dich als Surfer bedeutet.

Bedeutung Beachflags: Farben der Strandflaggen in Europa

Beachflags werden von den Rettungsschwimmern angebracht. Deshalb findest du sie nur an einem überwachten Strand. Das sind meist Badestrände. Beachflags werden also für die Koordination des Badebetriebes genutzt. Wenn du das Surfbrett mit einer Leash an deinen Knöchel bindest, hast du zwar andere Voraussetzungen als ein Schwimmer, aber du kannst trotzdem etwas von den Flaggen ablesen. Hier das Farb-1x1 am Strand.

Bedeutung gelbrote Strand-Flagge

rot-gelbe StrandflaggeRot - das kann nichts Gutes heißen? Das stimmt absolut nicht. Die gelbrote Flagge signalisiert am Strand, dass hier eine Schwimmzone ist. Wenn diese Fahne am Turm oder dem Haus der Rettungsschwimmer hängt, bedeutet diese Farbgebung, dass die Rettungsschwimmer den markierten Strandbereich im Blick haben. Wenn die Flagge am Strand gehisst wurde, ohne dass ein Rettungsschwimmer in Sicht ist, markiert sie die Badezone.

Für dich als Surfer bedeutet die gelbrote Beachflag:

  • Hier ist die Badezone - hier schwimmen Menschen. Entsprechend ist Vorsicht geboten.
  • Es ist nicht mit starker Strömung oder starkem Wind zu rechnen (theoretisch).
  • Die Wellen sind nicht übermäßig hoch.
  • Es gibt keine Gefahr durch Wasserverschmutzung.
  • Es sollte kein Gewitter aufziehen.

Bedeutung gelbe Strand-Flagge

gelbe StrandflaggeDie gelbe Beachflag wird gehisst, wenn das Baden beeinträchtigt ist. Das kann am Wetter liegen oder die Wellen bzw. Strömungen sind etwas schwerer zu handeln. Sie stellt eine Warnung dar und bedeutet die Bedingungen am Strand sind gerade nicht optimal, aber das Baden ist erlaubt. Besonders schlechte Schwimmer, Kinder, etc. sollten jetzt nicht mehr ins Wasser gehen.

Für dich als Surfer bedeutet die gelbe Strandflagge:

  • Du kannst Surfen gehen, aber es kann Beeinträchtigungen geben (Strömung, Wind, Wellen, Wasserqualität, Wetter, etc.)

Bedeutung rote Strandflagge

rote StrandflaggeDie rote Strandflagge signalisiert ganz eindeutig: Baden verboten!! Meistens siehst du selbst relativ schnell, was los ist und hast selbst wenig Lust mit dem Surfbrett ins Wasser zu gehen. Wenn du nicht sofort erkennst woran es liegt, dass die Fahne gehisst wurde, könnte das an einer starken Strömung liegen.

Rote Beachflag heißt für dich als Surfer:

  • Du möchtest wahrscheinlich eh nicht mehr ins Wasser gehen. Das ist auch nur noch für geübte Surfer ratsam.
  • Pass auf Strömungen auf und verhalte dich eher vorsichtig bzw. zurückhaltend.

Bedeutung der schwarz-weißen Strandflagge

schwarz-weiße Strandflagge

Die schwarz-weiße Strandflagge markiert den Sportbereich. Schwimmen ist hier nicht erlaubt. Der Bereich ist für Sportarten wie Rudern, Segeln, Bootfahren, Surfen, uvm. gedacht.

Für dich als Surfer bedeutet die schwarz-weiße Beachflag:

  • An einem viel belebten Strand ist das der Abschnitt, den du zuerst nach Peaks absuchen solltest.
  • Schau, ob noch eine andere Fahne weht, vielleicht kannst du von dieser Genaueres ablesen.

Blaue Strand-Flagge in Frankreich

blaue StrandflaggeIn Frankreich wird zudem die blaue Flagge genutzt, um den Badebereich abzustecken. Die Badegäste werden also in diesem Bereich schwimmen. Da ist für dich als Surfer vermutlich kein Platz mehr.

Strand-Flaggen außerhalb Europas

Das sind die Strand-Flaggen-Farben in Europa. Auf anderen Kontinenten werden ähnliche Farbgebungen genutzt, aber es kommen weitere Farben und Gefahren hinzu. Farben auf einen Blick:

  • Blau oder lila = gefährliche Meerestiere gesichtet. Dabei kann es sich um Haie, Quallen oder andere Tiere handeln.
  • Grün = Baden erlaubt.
  • Gelbe Flagge mit schwarzem Punkt = Wassersport ist hier verboten
  • Orange Windsocke = Offshore Wind --> Brettl wachsen!

 

Tipp: Vorsicht, auch Rettungsschwimmer haben Saison. So kann es sein, dass eine gelbrote Flagge weht, wenn kein Rettungsschwimmer am Strand ist. Dann musst du die Bedingungen selbst einschätzen Die Flaggen kennzeichnen nur den Badebereich. Aber generell solltest du die Beachflags als Surfer nicht als einziges Informationsmittel nutzen. Mach dir selbst ein Bild, bevor du ins Wasser springst.


surfbikini-surfbadeanzug

Was macht den perfekten Surfbikini aus?

Meine Sri Lanka Reise war der erste Surfurlaub, bei dem der Neoprenanzug zuhause bleiben konnte und der Surfbikini in die Tasche sollte. Die Vorstellung sich am Morgen oder Abend nicht in einen feuchten Neo zwängen zu müssen war verlockend. Doch was genau zieht man da jetzt an? Das war eine wichtige Frage, die ich aber für mich geklärt habe. Ich sage dir wie.

Für alle Surfermädels, die sich hauptsächlich in Europa am Atlantik tummeln, stellt sich die Frage nach einem guten Surfbikini nur selten. Wenn man Glück hat, kann man die Mittagshitze in Frankreich nutzen, um mal im Shorty oder im Bikini einen kurzen Surf zu wagen. Mir war das schon immer zu kalt. Das heißt kein Surf ohne Neo. Surfen im Neoprenanzug auf Sri Lanka schien mir allerdings nicht passend und so ging die Suche nach dem perfekten Surfbikini los.

Wie sieht der perfekte Surfbikini aus?

Oder anders, was sollte der perfekte Surfbikini können? Schön aussehen natürlich, bequem sein natürlich auch. Doch noch wichtiger ist der richtige Halt und Sitz. Schließlich gibt es nichts Nervigeres als ständig am Zupfen und Ziehen zu sein, wenn man mal von einer Welle durchgewaschen wurde. Neben der Passform sind die Nähte und Schnürungen entscheidend. Flache Nähte machen den Bikini angenehmer, wenn du auf dem Surfboard liegst. Egal ob Ober- oder Unterteil, drückende Stellen werden mit der Zeit lästig und lassen den Bikini immer weiter hinter in den Schrank wandern. So unterschiedlich, wie jede Figur ist, gibt es auch für jede Surferin den richtigen Bikini.

Das Bikinioberteil

Oft sind die Oberteile der Surfbikinis wie Sportbustiers geschnitten. Das hat den großen Vorteil, das wirklich nichts verrutschen kann. Alles bleibt an Ort und Stelle, auch wenn es dich einmal ordentlich durchspült. Doch nicht nur die größer geschnittenen Oberteile halten was sie versprechen. Den richtigen Halt bietet oft die Schnürung am Rücken. Praktisch ist eine Schnürung über Kreuz. Du kannst sie individuell anpassen und ordentlich fest zurren. Je besser du das Oberteil auf dich anpassen kannst, desto besser und sicherer sitzt der Bikini. Hier findest du schöne Surfbikinis im Set.

Die Bikinihose

Hier gibt es viele unterschiedliche Schnitte. Ein großer Schnitt muss dabei nicht bedeuten, dass sie auch fest sitzt. Hauptsache ist, dass die Hose gut passt. Achte darauf, dass sie nicht zu groß ist. Tendenziell wird sie von Surf zu Surf ein wenig weiter. Ob du dich am Ende für eine Hose entscheidest, die am Hintern knapper geschnitten ist oder doch für eine High-Waist-Pant ist dann deinem Geschmack überlassen. Hast du Lust zu shoppen? Klicke dich hier durch die aktuelle Bademode.

Nein – ein Badeanzug ist nicht nur etwas für Omas

Badeanzüge kamen mir bei der Recherche nach dem richtigen Surfbikini nicht als Erstes in den Sinn muss ich zugeben. Doch ich war sehr überrascht und das positiv. Farben, Schnitte und Muster stehen den Surfbikinis in nichts nach und erinnern an alles andere, aber nicht an Omamode.

Es gibt bei Badeanzügen oder Swimsuits die unterschiedlichsten Arten. Lange Arme, kurze Arme, keine Arme, hoher Beinausschnitt oder eher im 70er Jahre Stil. Gerade wenn die Sonne so stark brennt, ist es superpraktisch den dünnen Stoff noch zwischen Sonne und deiner Haut zu haben. Es schützt dich zusätzlich vor Sonne und verrutscht eben auch nicht. Bei Lycra und Badehose hast du oft das Problem, dass nichts da bleibt wo es soll.

Nicht nur für tropische Temperaturen auch für andere Unternehmungen wie Indoor Surfen oder Schwimmen in der Halle sind die Badeanzüge super.

Meine Auswahl für Sri Lanka

Auf Sri Lanka war eben das erste Mal Surfen im Bikini angesagt. Nachdem ich mich eben damit beschäftigt hatte, was wohl das beste Modell für mich ist, habe ich mich für einen Bikini und einen Badeanzug der Marke OY Surf Apparel entschieden. Am Ende war der Badeanzug der klare Sieger. Ich fand es sehr angenehm, ein wenig mehr Stoff um mich herum zu haben und Rash an den Rippen und Hüftknochen zu vermeiden. Außerdem hat man ein bisschen mehr Grip auf dem Board, da du dich vor dem Surf ja von Kopf bis Fuß mit Sonnencreme einschmieren musst. Das macht die Surfsession unter Umständen zu einer ziemlich rutschigen Angelegenheit.

Zusätzlich zum Bikini empfiehlt sich auf jeden Fall ein Lycra, damit du in der Sonne nicht verbrennst. Du kannst dir aussuchen, ob mit langen oder kurzen Ärmeln. Ich fand es praktisch, weil man sich eben wieder ein bisschen schmieren spart.

Wie pflege ich meinen Bikini richtig?

Das Material der Bikinis ist oft Lycra, Spandex oder Nylon. Das sind alles Materialien, die deinem Surf Bikini die nötige Elastizität geben. Um genau die zu erhalten und somit auch die Passform und den Halt deines Bikinis, ist es wichtig ihn zu pflegen. Im Prinzip ist es wichtig, den Surf Bikini oder Badeanzug gründlich mit klarem Wasser auszuspülen - Süßwasser versteht sich. Hänge ihn zum Trocknen nicht direkt in die Sonne. Eigentlich ist es nichts anderes wie bei deinem Neoprenanzug. So hast du möglichst lang Spaß an deinem Bikini.

OY Surf Apparel

Wie weiter oben im Text schon kurz angerissen, hatte ich mich für Sri Lanka für einen Badeanzug und einen Bikini von OY Surf Apparel entschieden. Meine Freundin Nina, die jetzt in der Schweiz lebt, brachte mich bei unserem letzten gemeinsamen Surfurlaub auf die Marke und ich war ehrlich begeistert.

OY Surf Apparel wurde im Dezember von den beiden Schweizerinnen Regula und Zelia gegründet. Die beiden lernten sich damals auf Bali kennen und beschlossen dort gemeinsame Sache zu machen. Die Kollektionen werden auf Bali entwickelt und produziert, diesen Part übernimmt Regula. Zelia designt die Kollektionen in der Schweiz. Weiter könnte man als Geschäftspartner vielleicht kaum voneinander entfernt leben. Wie man an der neuen Kollektion sieht, funktioniert das ziemlich gut. Wie die Produktion vor Ort aussieht, hat OY Surf Apparel in einem schönen, kleinen Video zusammengeschnitten.

Was mich besonders an OY Surf Apparel überzeugt, ist das robuste Material. Ich hatte auf Sri Lanka das Gefühl, dass sowohl der Badeanzug als auch der Bikini einiges mitmachen und immer richtig sitzen. Das liegt natürlich nicht nur am Material. Sowohl Bikinioberteile als auch Bikinihosen sind von den beiden Gründerinnen auf die Bedürfnisse von Surferinnen abgestimmt. Die Oberteile sind im Rücken alle übergekreuzt gebunden und zwischen den Schulterblättern noch einmal zusammengenäht. Dadurch hat das Oberteil extra Halt und du kannst selbst regulieren, wie fest du die Bändel ziehen möchtest. Ein ähnliches Prinzip findest du bei den Bikinihosen. Seitlich haben sie alle ein Band, um die Weite zu regulieren. Hier unterscheiden sich die Hosen lediglich im Schnitt. Wenn du es ein wenig knapper magst, ist vielleicht das Modell "Sumba" etwas für dich. "Borneo" hingegen ist am Hintern ein wenig größer geschnitten. Ich habe mich für die high waist Variante "Phuket" entschieden. Es ist ein ungewohntes Gefühl, die Badehose bis über den Bauchnabel zu ziehen. Zum Sonnen weniger, zum Surfen ist das wirklich super. Hier verrutscht nichts und vor allem war es für mich zusätzlich ein Schutz für die Hüftknochen.

Es ist die Kombination zwischen Design und Funktionalität der Bikinis, die OY Surf Apparel für mich so interessant machen. Du kannst dir deinen Zweiteiler sowohl farblich, als auch von den Größen her selbst zusammenstellen. So verrutscht dann wirklich nichts mehr.
Bist du neugierig geworden? Dann überzeuge dich selbst von der neuen OY Surf Apparel Kollektion.

 

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Offshore Wind

Offshore Wind - des Surfers Liebling

Für Surfer ist Wind nicht gleich Wind. Je nach Windrichtung nennt man ihn Onshore- oder Offshore-Wind und ist besser oder schlechter für deine Surfsession. Hier erfährst du warum.

Wind ist für uns Wellenreiter Fluch und Segen zu gleich. Kommt ganz darauf an, aus welcher Richtung er bläst. Wir unterscheiden hauptsächlich zwischen on- und offshore.

Offshore Wind

Offshore Wind bedeutet, dass er von der Küste aufs Meer, also ablandig, weht. Wenn es denn unbedingt windig sein muss, dann lieber offshore Wind als umgekehrt. Aber warum? Wenn der Wind von der Küste auf das Meer hinaus bläst, hält es die Wellen länger offen und macht sie ein wenig langsamer. Dafür oft ein wenig steiler. Sie fallen nicht so schnell in sich zusammen. Für uns heißt das, wir können eine Welle länger abreiten. Wer auf der Jagd nach so genannten "Tubes" ist, also Wellen, die röhrenförmig brechen, der sollte sein Glück bei offshore versuchen.

Onshore Wind

Onshore Wind bedeutet genau das Gegenteil. Also weht der Wind vom Meer auf die Küste, auflandig. Für die Wellen bedeutet dies, dass der Wind sie von hinten zusammen und nieder drückt. Oft kommen nur wenig surfbare Wellen zu Stande. Häufig hat man ab Mittag bzw. Nachmittag onshore. Auf Grund der Erwärmung des Festlandes im Laufe des Tages entsteht ein großer Temperatur zwischen Meer und Festland. Die warme Luft über dem Land steigt auf. Über dem Meer fällt die kühle Luft ab. Hier muss sich der Luftdruck ausgleichen und es entsteht Wind.

Oft lohnt sich deshalb ein Earlybird oder eine entspannte Sunset Session, wenn die Gezeit stimmt. Es ist windstiller und das Meer nicht so aufgewühlt und durcheinander. Wer schon einmal bei Wind, egal ob offshore oder onshore im Wasser war weiß, dass es nicht immer einfach ist das unruhige Meer zu handeln. Die Wasser Oberfläche zeigt die typischen weißen Windkronen und die Oberfläche ist eher rau. Die Strömung wird auch meist heftiger. Um also an der richtigen Stelle zu bleiben oder überhaupt erst einmal da hin zu kommen bedarf es einiger Paddelarbeit.

Unterm Strich kann man also sagen, windstill gefällt einem Surfer am besten. Wenn es denn unbedingt windig sein muss, dann lieber offshore als onshore, dass sich am Ende die ganze Paddelei wenigstens lohnt. Zudem ist die Surfbrettauswahl bei unterschiedlichen Wind- und damit Wellenbedingungen nicht die leichteste. Hier findest du ein paar wertvolle Tipps zum Thema Boardshapes.