Das richtige Anfänger Surfboard

Das richtige Anfänger-Surfboard

Anfänger-Surfboard: Du träumst vom Surfen und möchtest dir dein erstes Surfboard kaufen? Dann kommen viele Fragen und Möglichkeiten auf dich zu. Und du solltest dir ein paar Fragen stellen.

Du möchtest Surfen wie JJ Florence oder Tyler Wright, träumst von azurblauem Meer und Traumstränden auf tropischen Inseln.

Doch der Anfang des Surfens sieht meist anders aus. Zuerst übst du mit bereits gebrochenen Wellen im Weißwasser. So lernst du das Paddeln, das Gleiten, den Take Off und irgendwann stehst du dann zum ersten Mal auf deinem Surfboard. Mit dem richtigen Surfboard stehst du viel früher, als mit einem Profi-Brett. Du kannst dir das vorstellen, als müsstest du auf einem Einrad das Fahrradfahren lernen, statt ein normales Rad mit Stützrädern zu fahren. Das macht einfach keinen Sinn.

Die ersten Schritte im Wasser haben wir in der Kategorie Surfen Lernen beschrieben. Hier findest du heraus, wie deine ersten Schritte im Meer aussehen können:

1. Wellenauswahl und die richtige Paddeltechnik beim Surfen

2. Der Take off - So stehst du auf dem Surfboard richtig auf

3. Grünwellenstart und parallel fahren

 

Das perfekte Anfänger-Surfboard: Brauche ich ein Surfcamp?

Ich habe selbst schon vielen geraten erst in ein Surfcamp zu gehen, um dort die nötigen Surftechniken, Regeln, Sicherheitsaspekte und den Vibe kennenzulernen. Doch mittlerweile sieht man immer mehr Anfänger, die sich nur kurz einen Kurs leisten und dann auf eigene Faust losziehen. Das dauert vielleicht ein wenig länger, aber geht wahrscheinlich auch.

Früher habe ich auch immer gesagt, leih dir doch erst mal ein Board aus. Aber bei den Kampfpreisen von Decathlon kann man sich wirklich überlegen, gleich ein Softboard zu kaufen. Ein Surfcamp würde ich dir aber weiterhin empfehlen. Ich habe so viel schneller Fortschritte gemacht und superviel gelernt. Außerdem hast du direkt Anschluss zu anderen Surfern, ihr könnt euch gegenseitig motivieren, kriegst den Surfervibe ein bisschen mit und hast Spaß im Wasser.

Nach dem ersten Surfcamp kann es Sinn machen ein eigenes Surfboard zu kaufen, du kannst es dir aber auch weiter ausleihen und so jeden Urlaub das passende Surfbrett parat haben.

Das erste Surfbrett kaufen: Wann ist der Zeitpunkt gekommen?

Das ist jetzt die große Frage. Ich habe mir lange Boards ausgeliehen, weil ich mir ein Surfboard kaufen wollte, das ich längere Zeit surfen kann. Das Problem am Anfang ist oft, dass du als Surf-Anfänger nicht weißt, welche Anforderungen du an dein Surfboard hast. Deswegen ist die erste Regel, kaufe dir erst ein Brett, wenn du weißt, was du brauchst. Klar versuchen wir genau hier zu klären, welches Surfboard dir als Anfänger hilft, schnell Fortschritte zu machen.

Ich habe mir 2 Jahre lang stets Surfboards geliehen. Das hat Vor- und Nachteile. Die Vorteile liegen auf der Hand. Du musst das Board nicht mitnehmen, sondern bekommst es vor Ort. Das macht die Reise einfacher und den Flug billiger. Wenn du also eine Flugreise planst, kostet Sportgepäck meist 100 €. Das Geld kannst du auch in ein Leihboard investieren. Informiere dich aber vorher ob du ein Board leihen kannst und im besten Fall, welche Boards du vor Ort borgen kannst. Im Verleih kannst du dich beraten lassen, was am jeweiligen Tag Sinn macht bzw. zu deinem Surflevel passt.

Wenn du aber mit dem Auto oder gar dem Camper in den Urlaub fährst, ist es früher sinnvoll, ein Anfänger-Surfboard zu kaufen. Als totaler Anfänger ist die Wahl noch einfach. Dann brauchst du ein Softboard. Aber selbst nach den ersten Surferfahrungen im Surfcamp lernst du viel mit einem Softboard.

Du bist kein Anfänger mehr? Dann findest du hier weitere Infos zum Surfboard-Kauf.

Softboard Surfboards: Für jeden Anfänger ist das Softtop die richtige Wahl

Softboards verringern das Verletzungsrisiko, weil sie eine weiche Oberfläche haben. Sie haben viel Volumen, wodurch du leichter Wellen erwischst. Die Finnen von Softboards sind weich und dadurch biegsam. So verursachen sie keine Schnittwunden. Außerdem sind Softtops mittlerweile leicht, solange sie kein Wasser ziehen.

Alles in allem ist ein Softboard eine gute Wahl, um die ersten Schritte bis zur Parallelfahrt zu lernen. Besonders weil beispielsweise Decathlon vernünftige Softboards zu guten Preisen verkauft. Hier findest du den Link zu Decathlon: Decathlon Softboards schon ab 100 €.

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Natürlich gibt es andere Anbieter, die Softboards verkaufen, aber die gehen preislich bei ca. 300 € los.

Irgendwo zwischen Grünwellenstart und Parallelfahrt kannst du auch auf ein anderes Surfboard umsteigen. Da kommt ein Funboard oder Malibu für dich in Frage.

Malibu, Mini-Malibu oder Funboard: Das richtige erste Surfboard

Als Surfeinsteiger brauchst du viel Volumen - denn mehr Volumen = mehr Wellen = mehr Übung = besser Surfen. Dazu sind Malibus und Funboards die richtige Wahl. Du möchtest dich genauer über diese Shapes informieren? Dann findest du hier unsere Beiträge zum Funboardshape und Malibushape.

Generell bieten dir diese Shapes viel Stabilität, sind leicht zu paddeln und gleiten schnell. Die Maße dieser Boards gehen ca. von 6'11 bis 8'11. Dabei ist es nicht so wichtig, ob das Board aus Polyester oder Epoxy hergestellt ist. Das macht kaum einen Unterschied. Angeblich ist Epoxy etwas robuster und saugt Wasser nicht so stark auf. Mit den großen Boards kannst du kleinste Wellen bis an den Strand surfen und hast Spaß in noch so kleinen Bedingungen. Das hilft dir am Anfang dich an das Meer und die Wellen zu gewöhnen. Du kannst in Ruhe üben, ohne dich mit großen Wellen rumschlagen zu müssen. Auch bei den Funboards und Malibus findest du bei Decathlon eine gute und günstige Auswahl: Decathlon Surfboards inkl. Funboards und Malibus.

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Vorteile:

  • Stabilität
  • Leichtes und schnelles Gleiten
  • Leichtes Paddeln
  • Weniger Kraftaufwand

Nachteile:

  • Die Boards sind nicht besonders wendig und spätestens bei schnellen, hohlen Wellen stoßen die Boards an ihre Grenzen
  • Du kannst die Boards quasi nicht untertauchen, um einen Duck Dive zu machen
  • Im Flieger sind die Boards schwer zu transportieren. Mit dem Camper hast du allerdings keine Probleme.

Andere Surfboard-Shapes:

Welches Finnen-Setup macht beim Anfänger-Surfboard Sinn?

Thruster! Also drei Finnen, weil dir das hilft deine Skills aufzubauen. Das ist relativ einfach zu beantworten. Andere Finnen-Setups findest du hier.

Als erstes Surfboard ein gebrauchtes Surfboard kaufen?

Das ist meistens keine gute Idee. Besonders zu Beginn hat man wenig Erfahrung, was Boards alles mitmachen und worauf du beim Kauf achten musst. Ich habe schon oft Anfänger beobachtet, die sich nach einer Woche Surfcamp mit einer Semigun unter dem Arm in die Fluten stürzen. Da vergeht dir der Spaß sehr schnell.

Mehr zu dem Thema und worauf du noch beim Surfboard-Kauf achten musst, findest du in unserem Beitrag Surfboard kaufen – Surfboard Shapes. Dort gehen wir stärker auf Details der Surfboard Shapes ein.

Fazit: Für Surf-Anfänger sind Softboards, Malibus, Minimalibus und Funboards die richtige Wahl. Der Griff zum Shortboard ist meist ein Griff ins Klo. Da ist das Ego beim Kauf größer als der eintretende Erfolg.

 

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Surf Boardshorts Kaufratgeber

Surf-Boardshort: Mehr als Style

Beim Surfen spielt die Boardshort eine wichtigere Rolle als beim Planschen – sobald du nur in Boardshort bekleidet zum Surfen gehst, muss die Boardshort mehr mitmachen als nur Haut bedecken. Komponenten wie Trockenzeit, Bewegungsspielraum, Elastizität oder eine nachhaltige Herstellungsweise spielen eine wichtige Rolle.

Die Boardshort hieß früher Jam oder Surf Trunk und eigentlich finde ich die beiden Ausdrücke fast sympatischer. Trotzdem stimmt der Spruch: das Leben ist besser in Boardshorts oder zumindest gut.

Der Boardshort-Kauf wird vor allem dann zum Thema, wenn du in einem Land surfen möchtest, wo du keinen Neoprenanzug brauchst. Dort wird die Boardshort zum Kleidungsstück für jeden Tag und oft auch für den ganzen Tag. Mit der richtigen Badehose hast du beim Surfen mehr Spaß und kannst dich auf das Wesentliche konzentrieren - die Wellen. Du brauchst den lieben langen Surftag nicht viel. Deine Boardshort, dein Surfboard und evtl. ein Lycra oder T-Shirt. Eine Surfer-Boardshort ist aus meiner Sicht Minimalbekleidung, vor allem da sich FKK Surfen einfach nicht durchsetzen möchte.

Ich surfe immer mit Boardshort und Lycra. Dadurch schütze ich mich vor der Sonne und die Haut reibt nicht am Surfboard und dem Wachs. So kannst du Rashs vermeiden.

Boardshort Style

Die Boardshort muss dir natürlich in erster Linie gefallen und passen. Das sind die beiden wichtigsten Punkte, die du beim Boardshort-Kauf beachten musst. Da sind die Geschmäcker verschieden und das ist auch gut so. Ich konnte diesen Sommer keinen klaren Trend bei den Boardshorts am Strand erkennen, nur das sie immer individueller und von Typ zu Typ unterschiedlicher werden. Surfer erkennt man aber oft in eher hochwertigeren Boardshort-Modellen, weil die Shorts mehr aushalten müssen.

Boardshort Material

Gute Boardshorts sind aus strapazierfähigem Material gefertigt. Sie müssen Salzwasser und deinen Bewegungen beim Surfen abhalten. Sie sollen sich auch nicht mit Wasser vollsaugen, wie es früher Baumwoll-Boardshorts noch getan haben. Das ist wichtig für die Bequemlichkeit auf dem Board und damit du nach dem Surfen auf dem Scooter nicht krank wirst. Je leichter das Material, desto besser. Und flexibel soll es auch sein, denn das erlaubt dir Beinfreiheit auf dem Surfboard. Du möchtest beim Surfen, einem freiheitsliebenden Sport, Bewegungsfreiheit spüren und genießen.

Die modernen Boardshoarts werden meist aus einer Mischung aus Polyester und Elastan hergestellt. Unter Umständen wird auch eine Mischung aus Nylon und Elastan verwendet. Der Elastananteil ist verantwortlich für die Elastizität der Boardshorts und darauf solltest du beim Kauf achten. Außerdem sind die Boardshorts sehr leicht und fast schon wasserresistent. Die Hersteller nennen das DWR - durable water repellent. Sie nehmen kaum Wasser auf und trocknen innerhalb von kürzester Zeit.

Ich bin sehr happy mit der Recycler Series von Billabong. Die Boardshorts werden aus alten Plastikflaschen hergestellt und helfen damit angeblich auch noch der Umwelt. Sie hat aber schon ein paar Tage auf dem Buckel und ist nicht mehr im Programm. O'Neill verwendet in der Hyperfreak Hydro Kollektion sogar Bambus-Zellstoff und ist damit das Nonplusultra unter den Boardshorts.
Ripcurl hat die Mirage. Hurley hat die Phantom. Billabong die Fifty50 pro. Quicksilver die Highline.

So hat jeder Hersteller seine eigenes Prunkstück im Sortiment.

Boardshort Länge und Boardshort Größe

Die Länge der Boardshort ist in drei Klassen zu unterteilen: kurz, mittellang und lang. Boardshorts, die bis zu den Knien reichen haben den Vorteil, dass die Oberschenkel nicht direkt am Board reiben. Dazu ist es notwendig, dass die Nähte der Badehose gut verarbeitet sind, sonst hast du automatisch wieder Reibungspunkte am Oberschenkel. Die längeren Boardshorts sollen zwar in Bewegung einschränken, ich selbst bin aber Fan von längeren Shorts. Zum Schwimmen, sind die Boardshorts dann aber nichts, weil sie in den Kniekehlen reiben. Wenn du kein Problem mit der Reibung am Board hast, kannst du auch eine kürzere Boardshort wählen.

Die Boardshort Größe kannst du an deiner normalen Hosengröße orientieren. Sie muss aber etwas enger sitzen, um auch einen Wipeout zu überstehen. Der Sitz der Boardshort ist wichtig. Im Waschgang möchtest du kein Kleidungsstück verlieren. Hier findest du die Größentabellen der Hersteller, um nicht daneben zu greifen:

Die Passform der Boardshort wird unterstützt von einem vernünftigen Verschluss am Hosentürl. Du liegst beim Surfen viel auf dem Bauch und das drückt relativ schnell, wenn hier etwas zu hart oder zu groß ist. Die guten Boardshorts haben ganz flache Bänder zum zuschnüren und du hast quasi keinen offenen Hosenstall. So kann auch beim Wipeout nichts verrutschen.

Boardshort Features

Neben Größe, Material und Style braucht die Boardshort ein paar Features. Wichtig sind zum Beispiel Taschen.

Boardshort-Taschen

An Land und im Meer sind Taschen in der Boardshort ein Thema. Beim Surfen ist es wichtig, dass die Taschen an der richtigen Stelle sind und dadurch keine pressure Dings ins Surfboard machen oder Reibungspunkte auf der Haut erzeugen. Viele Boardshorts haben nur eine Tasche. Ich bin ein Fan von Taschen auf der Seite der Boardshort. Diese muss eine Schlaufe für den Schlüssel haben, damit ich ihn beim Surfen mit der Boardshort verschmelzen lassen kann. Dafür nehme ich immer meinen Auto Ersatzschlüssel ohne Batterien mit in den Urlaub, weil ich den sogar mit ins Meer nehmen kann. Taschen am Hintern finde ich unpraktisch, weil ich sonst drauf sitze beim Surfen.

An Land nutze ich die Tasche auch meistens für den Schlüssel oder auch mal das Handy. Sie erfüllt also ihren Zweck.

Wichtig: Schaue bei den Reißverschlüssen darauf, dass sie gut in die Badehose integriert sind und du nicht damit irgendwo hängen bleiben kannst, sonst leidet unter Umständen das Surfboard darunter.

Boardshort-Nähte

Die Nähte sind für mich ein superwichtiges Thema bei Boardshorts, weil ich hier schon ein paar Mal auch mit den großen Marken enttäuscht war. Meiner Erfahrung nach, sind die Nähte besser, je teurer die Boardshort ist. Das gilt zumindest für die bekanntesten Surfmarken. Ich habe einige Boardshorts, die ganz normal mit Faden genäht sind. Zum Surfen ziehe ich die nicht freiwillig an. Ich greife bei der Surfsession immer zur guten Boardshort mit verklebten Nähten oder Schweißnähten. Die sind deutlich flacher und erzeugen weniger Reibung.

Boardshorts online kaufen: Einfach die richtige Short finden

​Ich kaufe meine Boardshorts entweder vor Ort im Surfurlaub oder online, weil ich mit den deutschen Surfshops nicht ganz warm werde. In diesen Online-Shops kannst du fündig werden und wenn die Boardshort nicht passt, kannst du sie relativ easy zurückschicken.

Planet Sports ​Blue TomatoWarehouse One
Umtauschfrist14 Tage21 Tage (ab 40 € gratis)30 Tage
Lieferzeit nach DeutschlandVersand: i.d.R. 1-3 Werktage​Paketlaufzeit von 1-3 WerktagenPaketlaufzeit von 1-3 Werktagen
Boardshorts im Shop anzeigenBoardshorts bei Planet-SportsBoardshorts bei Blue TomatoBoardshorts bei Warehouse One
Datum der Infos: ​03.10.2018

Nachhaltige Boardshorts?

Bei nachhaltiger Surfausrüstung denke ich immer gleich an Patagonia. Patagonia macht vieles richtig, verlangt aber einen stolzen Preis für die Qualität ihrer Produkte. Wenn du eine nachhaltig hergestellte Boardshort kaufen möchtest, findest du hier ein paar Modelle: Patagonia Boardshorts bei Blue Tomato.

Ich finde gut, dass Patagonia einen ganzheitlichen Ansatz an die Nachhaltigkeit ihrer Produkte anstrebt. Vom Zulieferer bis zum Endverbraucher soll alles fair trade sein, die Boardshorts sind fast ausschließlich aus Recyclingmaterial gefertigt und die Mitarbeiter werden entsprechend behandelt.

Nur Boardshort oder doch ein Lycra dazu?

Oben ohne Surfen ist was feines. Aber ich ziehe mir lieber noch ein Lycra über. Das schützt mich vor Rashs, aber auch vor der Sonneneinstrahlung und hält mich warm, wenn ich doch länger im Wasser bleiben möchte. Ohne Lycra müsste ich mich am ganzen Körper eincremen und das versuche ich zu vermeiden. Zwar gibt es inzwischen ökologische Sonnencreme (mehr zu UV Schutz im Wasser findest du hier im Artikel UV-Schutz beim Surfen), aber ich bin da immer noch vorsichtig und versuche, so wenig Fremdstoffe wie möglich ins Meer zu bringen. Da scheint mir das Lycra die richtige Wahl zu sein.

Hier findest du eine Auswahl an Lycras bei Planet-Sports, die dein Surfoutfit abrunden können.

 

Die richtige Boardshort muss also passen, gut aussehen, aus dem richtigen Material sein und dabei noch praktisch. Da findest du bestimmt schnell etwas und dann kann es auch schon losgehen auf den nächsten Surftrip. Viel Spaß beim Warmwasser-Surfen.

 

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Pacsafe - mobiler Safe für Backpacker und Reisende

Wenn wir auf Reisen sind, ist eigentlich immer der Laptop und ein paar andere Geräte, wie zum Beispiel Kamera, Handy oder Festplatte dabei. Doch wohin damit, wenn man zum Surfen geht und den ganzen Stuff im Auto oder Zelt lassen muss? Ein mobiler Safe wäre die Lösung, wir haben so etwas in die Richtung gefunden.

Pacsafe - ein mobiler Safe auf Reisen

Wir waren schon länger auf der Suche nach einem mobilen Safe, mit dem wir auf Reisen unsere Wertsachen sicher verstauen können. Sicherlich gibt es Safevarianten fürs Auto, aber wer will schon so einen Trump im Auto haben. Also hieß es weitersuchen, bis wir auf den die Firma Pacsafe gestoßen sind. Am Ende war das genau das, was wir suchten - eine Art mobiler Safe.

Der Pacsafe eine Tasche, die innen mit einem Draht ausgekleidet ist, eigentlich wie eine Art Zaun. Drumherum ist es eine normale Tasche. Dieser Maschendraht verhindert, dass man den Pacsafe mit einem Messer oder ähnlichem aufschneiden kann. Verschließen kann ich die Tasche mit einem kleinen Zahlenschloss, welches auch im Lieferumfang enthalten ist. Unser Modell hat eingebaute Metallösen an der Öffnung, durch die ich ein dünnes Stahlseil fädeln kann und so den Pacsafe sicher mit dem Zahlenschloss verschließe.

Praktisch ist auch, dass das Stahlseil lang genug ist, dass du die Tasche beispielsweise um das Bettbein im Hostel, den Tisch im Café oder eben um einen festen Teil im Auto binden kannst und die Tasche so fixierst.

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Diebstahlschutz auf Reisen - Wertsachen sicher verstauen

Natürlich ist der Pacsafe keine 100-prozentige Sicherheit für deine Wertsachen, denn wen ein Dieb die Sachen klauen will, dann schafft er es in der Regel auch. Allerdings ist das mit dem Pacsafe ein deutlich größerer Aufwand und das will natürlich kein Räuber. Es ist definitiv sicherer als eine normale Tasche.

Pacsafe Sortiment

Pacsafe bietet die verschiedensten Modelle und Schließvarianten. Wir haben uns für dieses Modell entschieden. Diese Tasche bietet uns Platz für zwei 13 Zoll Laptops, Handys und Festplatten.

 

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Fazit: Wir sind bisher begeistert von diesem System. Allerdings ist es wie gesagt auch keine 100 prozentige Sicherheit. Aber wo hat man die schon...

Safety first, nicht nur bei den Wertsachen. Auch die Reiseapotheke ist mehr als wichtig. Wir haben dir hier mal was zusammengestellt - Reiseapotheke für den Surfurlaub

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Uferlos Surf Wear

Endlich ist es soweit und wir freuen uns sehr darüber – Unser Onlineshop mit uferlos Surf Wear ist live. Bis dahin war es ein langer Weg und es steckt viel Arbeit hinter dem ganzen Projekt. Umso mehr freuen wir uns, euch unsere ersten eigenen T-Shirts, Pullis und Taschen vorzustellen.

Vorerst läuft die gesamte Abwicklung über Spreadshirt. Das bedeutet, wir stellen dir das Design über Spreadshirt bereit und du kannst dir aussuchen, auf welchem Shirt, Pullover oder Beutel du das Logo haben möchtest und bestellst direkt dort. Für uns ist es ein Testlauf, wie unsere Klamotten bei dir ankommen. Die Qualität der Teile und natürlich auch des Drucks haben wir geprüft und uns eine große Auswahl an uferlos Logoprints schicken lassen. Wir sind sehr zufrieden, die Qualität passt – uferlos geprüft sozusagen.
Langfristig möchten wir die Shirts drucken lassen und direkt an euch versenden. Aber alles Schritt für Schritt. Jetzt erst einmal auf diesem Weg.

Warum uferlos Surf Wear macht

Ganz einfach, weil wir Lust dazu haben. Die gesamte Idee des Blogs basiert darauf, dass wir Spaß an dem Projekt haben und uns einfach gerne mit dem Thema Surfen auseinandersetzen. Je mehr wir über das Konstrukt des Surfblogs nachdachten, desto mehr Ideen kamen, was wir noch alles machen und wie wir das anstellen könnten. Eine Idee davon ist eben unsere eigene Surf Wear zu haben. Kuschlige Pullis für nach dem Surf oder den morgendlichen Spotcheck, coole Shirts, egal ob für deinen Surftrip oder für die Zeit dazwischen, praktische Beutel, um die wichtigsten Surfutensilien mit zum Strand zu nehmen oder auch den Einkauf nach Hause zu schleppen, all das und viel mehr erwartet und wird dich auf uferlos erwarten.

Die uferlos Logoprint-Kollektion

Was lag näher unseren Surf Wear Shop zu starten als mit einer uferlos Logoprint Kollektion. Unser Logo ist uns ans Herz gewachsen, das siehst du auch an den verschiedenen Shirts und Pullis. Dezent auf der linken Brust platziert oder ein wenig unkonventioneller weiter nach links unten verrutscht – das Logo macht sich einfach gut auf Pullover, T-Shirt und Co.

Bernis Liebling-uferlos-Teile:

Christins Liebling-uferlos-Teile:


Neoprenanzug fürs Surfen

Neoprenanzug - des Surfers zweite Haut!

Inside-Out? Beim ersten Mal quält man sich noch in den Neoprenanzug. Irgendwann wird er ein treuer Begleiter auf deinen Surftrips und deine zweite Haut. Doch was musst du beim Neoprenanzug-Kauf beachten?

In den richtigen Neoprenanzug gepellt

Das Erste was ich mir an Surfequipment gekauft habe ist ein eigener Neoprenanzug. Damals war es eine große Investition, aber mittlerweile ist er fast so etwas wie eine zweite Haut und das richtige Modell wirkt sich auf deine Performance in den Wellen aus.

Ich fühle mich in meinen Neoprenanzügen pudelwohl und weiß nicht, ob ich lieber in Boardshort und Lycra oder doch mit meinem 3/2er Neo surfe. Der Neopren bietet mir zusätzliche Sicherheit beim Surfen am Riff und es ist fast schon ein Ritual den Neopren in der Morgendämmerung überzuziehen und den Schlaf aus den Augen zu surfen. Ich würde mir jederzeit wieder einen eigenen Neo kaufen.

Brauchst du einen eigenen Neoprenanzug?

Ich bin geneigt diese Frage direkt mit „JA“ zu beantworten. Wenn du surfen willst, brauchst du einen Neoprenanzug. Aber die ersten Versuche im Surfcamp habe ich auch mit einem Leih-Neo gemacht. Dort ist der Neoprenanzug oft im Wochenpreis enthalten. Wenn du aber für die Leihe bezahlen musst, ist es fast schon eine Überlegung wert, sich einen eigenen zu kaufen. Das kostet dich ca. 10-15 € pro Tag. Rechne dir also aus, ob sich nicht doch auch beim ersten Surftrip bereits die Investition in einen Neoprenanzug lohnt. Ich liebe meinen eigenen Neoprenanzug und bin gerne dafür verantwortlich, ob hinein gepinkelt wird oder eben nicht 🙂 Im Optimalfall probierst du das Surfen an einem tropischen Ort, wo du keinen Neoprenanzug brauchst. Siehe hierzu den Themenbereich Wassertemperaturen.

Außerdem gibt es Neoprenanzüge der Mittelklasse bereits zu einem vernünftigen Preis und oft bekommst du einen gebrauchten Neo sogar noch los.

Neoprenanzug kaufen: Das musst du Schritt für Schritt beachten

Hier gehen wir die wichtigsten Punkte durch, die du beim Neoprenanzug-Kauf beachten musst. Das erste Kaufkriterium ist die Wassertemperatur bzw. wo du den Neo um welche Jahreszeit nutzen möchtest.

1) Wo und wann möchtest du surfen?

Das ist eine schwere Frage, vor Allem für Anfänger. Woher soll ich jetzt wissen, wann ich wo surfen gehen möchte? Das weiß ich jetzt oft immer noch nicht. Aber realistisch ist, dass du einen Neoprenanzug für Europa brauchst. Da ist ein 3’2 er eine gute Wahl und ein Modell, dass etwas wertiger ist, damit du es auch im etwas kälteren Wasser aushälst. Wenn du deinen nächsten Trip geplant hast, kannst du dir auch den passenden Anzug für die dortigen Wassertemperaturen kaufen.

Auf Wannasurf findest du die Wassertemperatur für dein nächstes Reiseziel und welchen Neo du dort brauchst.

2) Wie dick und lang soll mein Neoprenanzug sein?

Die Frage ist eigentlich nicht, wie dick der Neoprenanzug sein soll, sondern wie warm bzw. kalt das Wasser ist, in dem du ihn nutzen möchtest. Dein Neo soll dich warm halten, aber nicht ins Schwitzen bringen. Deshalb ist es wichtig, neben der Dicke, die Länge des Anzugs passend zu wählen.

Neopren-Länge

Surf-Neoprenanzüge gibt es in allen Farben und Formen. Bevor wir auf die Dicke des Anzugs eingehen – hier eine kurze Auswahl an Bezeichnungen:

  • Shorty: Kurze Ärmel – kurze Beine (gibt es auch teils mit langen Ärmeln)
  • Longjohn: keine Ärmel – lange Beine
  • Short Sleeve: Kurze Ärmel – lange Beine
  • Fullsuit bzw. Steamer: Lange Ärmel – lange Beine
  • Hooded Fullsuit: Lange Ärmel – lange Beine – integrierte Haube

Je nach Wassertemperatur wählst du die Dicke und den Typ des Neoprenanzugs.

> 20-22°C Shorty oder Boardshort

Bei mehr als 20° Wassertemperatur reicht der Shorty aus. Shortys sind meistens 2‘2 dick und haben kurze Arme und Beine. Es gibt aber auch Varianten mit langen Beinen und kurzen Ärmeln oder umgekehrt.

Wenn es sehr warm ist, kannst du auch in Boardshorts und Lycra surfen. Ich selbst habe immer mindestens Boardshorts und ein Lycra an, weil es einen UV-Schutz bietet und ich mich nicht ständig eincremen muss.

Hierzu schreiben wir noch den Beitrag: Welche Boardshort zum Surfen? und Der perfekte Surfbikini

16-22°C –> 3/2 Neoprenanzug

Hier steht die 3 für die 3 Millimeter Dicke am Rumpf bzw. Körper und die 2 für 2 Millimeter Dicke an Armen und Beinen. Nicht jeder 3/2er Neo ist gleich warm. Einige sind noch mit extra warmem Material gefüttert, andere nicht. Wenn du noch keinen Neoprenanzug hast und nicht genau weißt, wo dein nächster Trip hingeht, lege dir einen 3/2er zu. Damit bist du an den meisten Surf-Spots gut bedient und jeder Surfer braucht einen 3/2er im Schrank.

12 – 17°C –> 4/3 Neopren + Booties

Bei Temperaturen zwischen 12 und 17 Grad ist ein 4/3er Neoprenanzug die richtige Wahl. Außerdem macht es Sinn Booties anzuziehen, wenn du eine längere Surfsession planst.

9 – 13°C –> 5/3 oder 5/4 Neopren + Booties + Kapuze

Unter 13 Grad wird der 5/3er bzw. 5/4er Neoprenanzug interessant. Das hast du zum Beispiel im Herbst an der Nordsee.

unter 9°C –> 6/4 Neopren + Booties + Kapuze

Du bist Kaltwasser-Junkie, möchtest im Winter in der Isar surfen oder wie Mick Fanning unter den Nordlichtern, dann brauchst du einen Fullsuit mit Haube sowie Neoprenschuhe.

3) Backzip, Frontzip oder Zipperless?

Der Zip oder Zipper ist der Reißverschluss. Die drei Begriffe beschreiben die Position des Reißverschlusses bei deinem neuen Neoprenanzug. Jede Verarbeitungsart hat seine Vorteile. Aber es zählen auch die eigenen Vorlieben eine Rolle. Preislich ist der Backzip meist am günstigsten.

Backzip Neoprenanzug: Wie der Name schon sagt, ist der Reißverschluss bei diesen Neoprenanzügen am Rücken. Wenn du den Neo vorne zumachen kannst, hast du etwas falsch oder alles richtig gemacht, weil jeder zu Beginn auch mal einen Fehler machen darf. Backzips haben ein Band am Reißverschluss, mit der du ihn hoch und runter ziehen kannst. Ich finde das ein wenig umständlich und würde, wenn möglich, eine der anderen beiden Varianten nehmen. Auch geht beim normalen Backzip mehr Wasser über den Hals in den Neoprenanzug. Das ist im kalten Wasser nicht optimal und du brauchst früher einen dickeren Anzug.

Frontzip Neoprenanzug: Beim Frontzip ist der Reißverschluss vorne. Dazu ziehst du zuerst den Neopren bis zum Hals an. Vor dem Sprung ins Wasser ziehst du dann das Kopfteil über und kannst den Reißverschluss vorne zumachen. Das finde ich angenehm, auch wenn bei meinen langen Haaren das ein oder andere Haar ausgerissen wird. Der Frontzip lässt weniger Wasser rein und hält länger warm.

Zipperless Neoprenanzug: Der Zipperless hat gar keinen Reißverschluss. Die Anzüge gibt es noch nicht so lange. Sie sind sehr praktisch. Mein neuer Neopren von Quicksilver hat keinen Zipper und ich bin sehr zufrieden damit. Anziehen lässt er sich fast wie ein Frontzip.

Welche Größe brauchst du für deinen Neoprenanzug?

Das Wichtigste beim Neoprenkauf ist, dass er dir gut passt. Nach einer Weile hat jeder einen Neo gefunden, der ihm einfach taugt. Bei dem weißt du, welche Größe dir passt und du musst ihn nicht mehr anprobieren beim Kauf. Das spart dir die eine oder andere Schweißperle. Aber bis dahin ist es ein schwieriger Weg, denn du musst einige Modelle probieren.

Dein Neoprenanzug muss dir wie eine zweite Haut passen und wenn du ihn das erste Mal probierst, wirkt er dir definitiv zu eng. Fühlst du dich wie in eine Wurst gepellt, dann ist es vielleicht die richtige Größe.

Hier findest du die Neoprenanzug Größentabellen nach Herstellern.

Die Größentabellen nach Neopren-Marke

Nach den Herstellergrößen zu gehen ist sicherlich eine gute Wahl. Trotzdem musst du den Neoprenanzug unbedingt probieren. Vielleicht bestellst du ihn dir in zwei Größen und schickst die eine wieder zurück oder du probierst erst im Geschäft, bevor du online bestellst. Es gibt für jede Körperform das richtige Modell.

Wie finde ich heraus, ob mir der Neoprenanzug passt?

Dazu musst du ihn fast testen, aber diese Kriterien helfen dir beim ersten Kauf. Dein Neo passt, wenn

  • du kaum in den Anzug hineinkommst und dich das schon ins Schwitzen bringt
  • er keine einzige Falte wirft (checke vor allem die Kniekehlen und unter den Schultern)
  • du deine Arme trotzdem gut bewegen kannst
  • er dir nicht die Luft zum Atmen nimmt – ein beklemmendes Gefühl solltest du nicht haben.

Vorsicht: Die etwas teureren Materialien weiten sich nach einer Woche tragen um fast eine ganze Größe. Er muss also so eng sitzen am Anfang.

5) Wo soll ich den Neoprenanzug kaufen?

Ich kaufe mir Neoprenanzüge oft vor Ort, nach dem Motto support the local surfing scene. Aber ich habe auch schon online bestellt, weil ich einen neuen Anzug gebraucht habe oder er günstig war. In manchen Regionen ist die Surf-Infrastruktur nicht so richtig gegeben und es gibt keinen Shop oder keine Auswahl an Neoprenanzügen. Dann musst du dir vorher einen Neopren besorgen.

In diesen Shops kannst du dir deinen neuen NEO pünktlich vor dem Surftrip schicken lassen:

 

 Amazon

Planet Sports

 Blue Tomato

VersandPrime: kostenfrei

Standard: ab 29 Euro kostenfrei (Versand über Amazon.de)

je nach Händler: ​(wenn Versand nicht über Amazon.de)

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Umtausch14 Tage bzw. händlerabhängig14 Tage mit Retourschein21 Tage (ab 40 gratis)
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Neoprenanzüge im Shop ansehenNeos bei AmazonPlanet Sports NeoprenanzügeBlue Tomato Neoprenanzüge

Meine Neopren-Auswahl

Neoprenanzüge

Ich habe einen guten 4/3er für die kälteren Tage. Einen relativ durchgenudelten 3/2er und einen neuen 3/2er Neopren. Mit diesen drei Neoprenanzügen komme ich auf Reisen gut zurecht. Der 3/2er ist eigentlich immer mit dabei. Egal ob im September in Spanien und Frankreich oder im April in Marokko. Ein guter 3/2er kann wirklich für die Range von 16 bis 22 Grad genutzt werden und ich als Warm-Wasser-Surfer fühle mich da am wohlsten. Klar habe ich noch einen 5/4er mit Kapuze im Schrank, aber den nutze ich eigentlich selten und bisher hauptsächlich am Bach in München.

Ich habe bereits Billabong, O’Neil, XCEL, RipCurl und Oakley Neoprenanzüge probiert und finde viele Marken klasse.

Hier eine Auswahl an Neoprenanzügen die wir getestet haben:

 

XCEL Infinity Comp Frontzip FullsuitXCEL AXIS X Frontzip 4/3 FullsuitQuiksilver
Highline 3/2mm Zipperless
RIPCURL Flashbomb 3/2 und 4/3
Dicke3/2 und 4/34/33/23/2 und 4/3
Wassertemperatur13-18° und 11-14°11-14°13-18°12-18°
TypFullsuit – FrontzipFullsuit – FrontzipFullsuit – Zipperless oder FrontzipFullsuit – Zipperless oder Frontzip
Preisca. 220€ (je nach Dicke)ca. 240€ca. 300€ca. 420€
Erfahrungenmit den XCEL Wetsuits bin ich generell sehr zufrieden

  • Gute Verarbeitung
  • Gute Passform
  • vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis
mein aktueller 4/3er ist auch von XCEL – wie gesagt mag ich die NEOs einfach

  • Der Axis hält schön warm
  • erhält die Bewegungsfreiheit
  • ist gut verarbeitet
  • und hat ein vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis
mein neuester NEO ist Zipperless und von Quicksilver

  • Schnell trocknendes Material
  • Gute Verarbeitung
  • Verstärkt an den Knien (hier hatte ich früher teils Probleme mit Rashs)
für viele der beste Neo, den es gibt

  • trocknet ultra-schnell
  • hält warm
  • ist angenehm stretchig
NEO kaufenXCEL Anzüge bei Planet Sports XCEL Anzüge bei Planet SportsQuicksilver NEOs bei Planet SportsRipCurl Neos bei Planet Sports

6) Pflege: Neoprenanzug waschen und trocknen

Salzwasser ist eigentlich Gift für Neopren. Deshalb musst du deinen Neoprenanzug nach dem Surfen mit Süßwasser auswaschen – ich mache das mindestens jeden Abend nach der letzten Surfsession 🙂

Ab und zu solltest du deinen Neo komplett reinigen. Dazu solltest du spezielles Neopren-Waschmittel verwenden. Ein bekannter Hersteller nennt sein Waschmittel sogar Piss Off, aber auch wenn du nicht in den Neo pinkelst, lohnt sich die Wäsche. Ich hab einen alten Neoprenanzug auch schon mal im Wollwaschgang in die Waschmaschine gesteckt, wenn du deinen neuesten wäschst, solltest du das aber per Hand und zur Not in der Badewanne machen.

Gute Handhabung deines Neoprenanzugs sorgt dafür, dass du ihn länger nutzen kannst. Dazu zählt neben dem Waschen auch das Trocknen des Neos. Da gibt es bestimmte Kleiderbügel, die du für deinen Neo nehmen kannst, ist der Kleiderbügel zu kantig hinterlässt er Spuren im Neopren. Bei guter Pflege hast du lange Spaß an deinem Anzug.

Diese zwei Gadgets kannst du auch bei Amazon bestellen

Piss off NeoprenwaschmittelNeoprenanzug-Kleiderbügel

Fazit: Der erste Neoprenanzug ist nach meiner Ansicht ein 3/2er Neopren mit Frontzip-Verschluss im mittleren Preissegment. Farbe und Style spielen sicher auch eine Rolle, aber am wichtigsten ist die richtige Passform. Wenn der Neo sitzt, reibt nichts und es kommt kein Wasser hinein.

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Boardbag kaufen

Das richtige Boardbag kaufen

Zum ersten eigenen Surfboard gehört irgendwann auch das erste eigene Boardbag. Es gibt ein paar Dinge, die man beim Boardbag-Kauf beachten sollte. Letztes Jahr vor meinem Sri Lanka Trip stand ich genau vor der Qual der Wahl. Wie groß soll das Boardbag sein? Reicht die Polsterung aus, um mein Surfbrett ausreichend zu schützen? Brauche ich Rollen an der Tasche? Diese und viele andere Fragen, kamen beim Kauf der Tasche auf. Ich erzähle dir, welche Gedanken ich mir gemacht habe.

Wie groß sollte das Boardbag sein?

Prinzipiell gibt es Boardbags in nahezu allen Längen und Shapes. Heißt also, wenn du ein 5´8 Shortboard hast, kannst du dir eine passende Surftasche in 5´8 kaufen. Die Frage ist nur, macht das wirklich Sinn? Du musst bedenken, dass du unter Umständen eben nicht nur dein Surfbrett in die Tasche packst, sondern vielleicht noch Handtücher, den Surfponcho und die Neoprenanzüge. Wenn du dann ein exakt passendes Bag hast, wird es eng. Ich habe mir ein 6´4er Funshape und dafür eine Tasche in 6´8 gekauft. So habe ich genug Platz das Surfbrett zu Polstern und ein paar Klamotten dazu zu packen.

Generell kannst du dich an die Formel Boardlänge plus etwa 5 Inch halten, damit bist du gut bedient.

Jede Fluglinie hat so ihre eigenen Vorschriften, was die Maße für Sportgepäck angeht. Allerdings sind es meistens über zwei Meter und geht bis drei Meter. Bis 7 ft ist es also oft gar kein Problem, ab dieser Länge solltest du dich vorab bei der Fluglinie informieren.

Längerfristig gesehen, finde ich es geschickter eine Allroundtasche zu haben, die dich nicht unbedingt auf einen bestimmten Shape oder eine Größe festlegt. Boardbags für Shortboards haben eben eine spitze Nose und du bringst ein Funshapeboard wahrscheinlich nur schwer unter. Mit einer flexiblen Tasche, in die du beides unterbringen kannst, bist du also optimal aufgestellt und kannst das Boardbag möglichst lange nutzen.

Bei der Daybag sieht das ganze ein bisschen anders aus. Hier solltest du das passende Bag für dein Surfboard kaufen. Heißt du hast ein Shortboard, kaufe dir eine Shortboard Daybag in der richtigen Größe. In der Regel packst du in das Daybag nur dein Surfbrett, heißt du musst nicht viel Luft lassen. Doch ein wichtiges Detail darfst du beim Kauf der Boardbag nicht vergessen – die Finnen. Es ist sehr praktisch, wenn du das Surfbrett samt Finnen in das Boardbag packen kannst und der Reißverschluss trotzdem zugeht. Das heißt nicht gleichzeitig, dass du die Tasche größer kaufen sollst. Die Hersteller haben sich da schon Gedanken gemacht und am Tail mehr Platz gelassen.

Surfboardtasche kaufen
boardbag kaufen uferlos

Single- oder Doubleboardbag?

Eindeutig mindestens das Doubleboardbag. Auch wenn du nur mit einem Surfbrett reisen möchtest, bietet dir das Double einfach mehr Optionen. Du kannst genug polstern, Handtücher etc. mit einpacken und wenn die Tasche ein wenig Luft hat, schnallst du das Surfbrett innerhalb der Tasche fest. Oft verreist man nicht alleine oder trifft unterwegs Leute, die vielleicht das gleiche Reiseziel haben. Also warum nicht die Bretter in eine Tasche und die Kosten für das Boardbag teilen? Bei den meisten Fluglinien sind das pro Flug etwa 50-80 €. Das hochgerechnet auf ein paar Flugreisen ist schon auch ein bisschen Geld, das du lieber in den nächsten Trip Richtung Wellen investieren kannst. Hast du mehr als zwei Surfbretter, die dich auf deiner Reise begleiten sollen, gibt es natürlich auch Triple- und mehr Boardbags.

Day – oder Travelboardbag, was ist der Unterschied?

Wie der Name schon vermuten lässt, ist das Daybag für den täglichen Gebrauch vor Ort und das Travelboardbag für die Reise gedacht. Die Anforderungen an die Tasche sind also auch ziemlich unterschiedlich.

  • Daybag: Du brauchst das Daybag, um dein Surfbrett vor Ort zu transportieren und zu schützen. Wenn das Board auf das Autodach geschnallt wird oder im Kofferraum unter drei anderen Brettern liegt, ist es nicht schlecht, wenn die Tasche ein bisschen gepolstert ist. Das Daybag sollte im Gegensatz zur Travelbag auch die richtige Größe haben und zum Shape deines Surfboards passen. Es macht keinen Sinn hier viel Platz zu lassen, da du ja nichts mehr dazu packst.
    Neben dem Schutz beim Transport bieten viele Taschen auch eine oder zwei Seiten mit einer Sonnenschutzbeschichtung. Zuviel Sonne und Hitze ist nicht gut für dein Board, sonst läuft dir das Wachs davon oder im schlimmsten Fall bläst sich der Belag auf. Der Sonnenschutz bewahrt dein Board davor.
    Hier findest du eine Auswahl an Daybags in vielen verschiedenen Größen.
  • Travelbag: Auf längeren Reisen und vor allem Flugreisen braucht dein Surfbrett Schutz. Gerade beim Verladen des Gepäcks sind unsere Surfboards nicht die Lieblingsteile der Mitarbeiter. Verständlich, gerade handlich und leicht sind die Taschen nicht. Nervig trotzdem, wenn man am Zielflughafen in die Tasche schaut und das Surfbrett beschädigt ist. Deshalb ist es wichtig, dass die Tasche robust ist und von Haus aus gut gepolstert. Achte auch darauf, dass in der Tasche Schnallen sind, mit denen du die Boards fixieren kannst. Der Reißverschluss der Tasche muss robust sein. Wenn die Boardbag bis zum Anschlag gefüllt ist, sollte er nicht gleich den Geist aufgeben.
    Die Auswahl an Travelbags ist groß, je nach Boardlänge kannst du dir hier die passende aussuchen.

Praktisch ist eine Kombination. Vor Ort brauchst du das Daybag, um dein Surfbrett sicher transportieren zu können. Für die Reise zum Surfort brauchst du eine gut gepolsterte Taschen, die dein Surfboard den Flug überstehen lässt. Wir packen unsere Boards oft in beides ein, deshalb ist auch der extra Platz in der Travelboardbag nützlich. Das Surfboard kommt also erst in das Daybag und dann in die Travelboardbag. So hast du vor Ort beides und das Brett ist gleichzeitig gut geschützt. Ein paar Handtücher und der Neoprenanzug macht die Polsterung perfekt in der Reisetasche.

Wer oder was ist eigentlich diese Boardsocke?

Die Boardsocke ist im Prinzip ein langer Schlauch, den du über das Surfboard stülpen kannst. Es gibt sie aus verschiedenen Materialien, Farben und Mustern. Da es aus Stoff ist, bietet es nur bedingt Schutz für dein Surfboard und ist nicht mit einer Daybag zu vergleichen. Sie ist ja quasi nicht gepolstert. Bist du beispielsweise in deinem Surfort zu Fuß unterwegs und läufst zum Spot ist die Socke völlig ausreichend.

Auf was sollte ich beim Kauf der Boardbag achten?

  • Größe: Nimm die Tasche nicht zu klein. Du hast so die Möglichkeit Dinge wie den Neoprenanzug oder Handtücher dazu zu packen.
  • Single-, Double-, oder Tripleboardbag: Du weißt nie was passiert, nutze also die Chance, um mehr als ein Surfbrett in die Boardbag zu packen. Das spart dir Kosten auf deiner Reise und vielleicht möchtest du vor Ort ein neues Surfbrett shoppen, wer weiß das schon?
  • Rollen oder keine Rollen: Überlege dir, wie weit du die Tasche tragen musst und ob es dir das zusätzliche Gewicht wert ist, dass du die Tasche ziehen kannst.
  • Material: Die Tasche muss gut verarbeitet sein und das Material möglichst robust. Gerade auf Flugreisen müssen die Taschen einiges abhalten.
  • Features: Oft bieten die Boardbags zusätzliche Polsterungen innerhalb der Tasche, beispielsweise eine Matte, die du zwischen zwei Bretter legen kannst.
  • Gewicht: Achte darauf, dass die Tasche nicht zu schwer ist. Du willst schließlich noch ein paar Dinge in die Tasche packen und vonseiten der Airline ist man im Gewicht oft eingeschränkt.

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Reiseapotheke Surfurlaub

Reiseapotheke Surfurlaub

Kleine Schnitte, Beulen oder eine Erkältung kannst du im Urlaub schnell mal bekommen. Alles halb so wild, wenn du ein paar nützliche Dinge in deiner Reiseapotheke hast. Wir öffnen unsere Surfapotheke und zeigen dir, was uferlos mit auf den Surftrip nimmt.

Die Reiseapotheke für den Surftrip

Natürlich hoffen wir nicht, das wir Pflaster, Tabletten und Co. im Surfurlaub brauchen, allerdings ist es nicht schlecht ein paar Dinge in der Tasche zu haben. Nur für den Fall der Fälle. Wenn du kleine Wunden und Kratzer selbst versorgen und vor allem desinfizieren kannst, läufst du nicht Gefahr, dass sich das entzündet und du länger Ärger damit hast. In einigen Surfdestinationen ist das Meerwasser einfach nicht so sauber und da passiert es schnell, dass sich kleine Kratzer entzünden und zu einer fiesen Infektion werden. Damit das nicht passiert, hier ein Einblick in unsere Surfapotheke:

Verbandsmaterial, Pflaster und Desinfektion

Erste Hilfe Set

Hier hast du alles für den Notfall kompakt in einer kleinen Tasche.

Sprühpflaster

Bei kleinen Cuts oder Wunden hilft das Sprühpflaster die Wunde zu desinfizieren und zu schützen.

Blasenpflaster

Wenn du kleinere Wunden hast, die nicht nass werden sollen. Das Pflaster ist super wasserfest.

Desinfektions-
mittel

Damit kannst du schnell und einfach kleine Wunden reinigen.

Salben und Elektrolyte

Schmerzgel

Traumeel ist eine homöophatische Variante zu Voltarengel. Genauso wirksam.

Antiseptische Wundsalbe

Kleine Wunden verheilen schneller, wenn du sie ein bisschen pflegst.

Elektrolyte

Sie helfen dir den Salz- und Wasserhaushalt deines Körpers bei Durchfallerkrankungen zu unterstützen.

Alles gegen Stiche

Moskitoschutz

Je nachdem wo du hinfliegst, brauchst du Moskitoschutzspray.

Gegen Insektenstiche

Ein echter Geheimtipp: Die Spitze des Stiftes wird heiß, du drückst das auf den Stich und er juckt nicht mehr. Versprochen!

Was kühlendes

Kühlt Stiche, Sonnenbrand und hilft bei Hautausschlag.

Das ist die Reiseapotheke von Berni und mir. Je nach Reiseziel kommt das ein oder andere noch dazu.

Zum Beispiel:

  • Ohropax (falls du einen Schnarcher im Surfcamp hast)
  • Ohrentropfen (gerade Surfer leiden oft unter Ohrenschmerzen, da ist etwas desinfizierendes, schmerzlinderndes wichtig in der Reiseapotheke zu haben) – Zur Vorbeuge helfen auch Ohrenstöpsel zum Surfen.
  • Swim Ear Ohrentropfen – Sie trocknen das Wasser im Ohr aus und desinfizieren. Darauf schwören viele Australier.
  • Swimseal Schutz-Ohrtropfen
  • etwas gegen Fieber (zum Beispiel Ibuprofen)
  • Magnesiumtabletten (für schnelle Muskelregeneration)
  • Kohle-Compretten (bei Durchfall)

Generell variiert die Reiseapotheke je nach Surfdestination ein bisschen. Was wir aufgelistet haben, sind die Basics. Was du sonst noch in deiner Reiseapotheke brauchst, weißt du am besten. Du kannst dich zusätzlich auch in der Apotheke oder bei deinem Hausarzt beraten lassen. In tropischen Ländern werden oft auch Impfungen angeboten, die du dir überlegen kannst.

Hast du noch spezielle Dinge, die du in deiner Reiseapotheke hast und die uns mitteilen möchtest? Schreib uns gerne eine Nachricht.

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Surf-Leash

Surf-Leash

Das Surfboard immer an der Leine - mit der Surf-Leash bist du immer mit deiner Rettungsinsel, nämlich deinem Surfbrett, verbunden. Damit ist es das wichtigste Utensil für deine Sicherheit.

Als Anfänger fragt man sich vielleicht: Brauche ich überhaupt eine Leash? Und ja, du brauchst sie. Sie dient zu deinem und zu Beginn vor allem auch zum Schutz der anderen Surfer. Denn Surfboards die sich im Lineup verselbstständigen sind nicht gerne gesehen und können zu Verletzungen führen. Und ja, die Leash kommt an den Knöchel des hinteren Fußes, nicht an den Arm und auch nicht an den vorderen Fuß.
Mir ist es schon einmal passiert, dass die Leash kaputt gegangen ist. Sie ist nicht gerissen, sondern aus der Verankerung gerutscht. Das war schon ein komisches Erlebnis. Gott sei Dank ist mir das an einem Beachbreak passiert und nicht am Riff. Erstens macht sich das Board dann selbstständig und ist bestenfalls auf dem Weg Richtung Strand. Zweitens ist man auf einmal Schwimmer und die Strömungen betreffen dich mehr als zuvor. Damit das nicht passiert, solltest du die Leash regelmäßig prüfen und austauschen. Sie dient zu deiner Sicherheit. Du sorgst dafür, dass dein Surfbrett immer in der Nähe bleibt - auch als Rettungsboje.

Surf-Leash kaufen

Beim Kauf einer Leash für dein Surfbrett musst du ein paar Grundsätze beachten. Hier findest du die wichtigsten Kriterien zum Leash-Kauf:

Richtige Länge für deine Surf-Leash

Bei der Auswahl der Surfboard Leashes ist die Farbe natürlich nicht ganz außer Acht zu lassen, aber das wichtigste Kriterium beim Kauf ist die Länge. Je nach Länge deines Surfbrettes muss auch die Surf-Leash eine bestimmte Länge haben.

Surf-Leash Länge Regel: Leashline = Boardlänge +- 6"

Das bedeutet, dass deine Leash höchsten 6 Inch länger oder kürzer als dein Surfbrett sein sollte. Darauf ergibt sich folgende Liste:

Wenn ich die Wahl habe, nehme ich die Leash etwas länger. Bei einem 6'6" Board würde ich zur 7' Leash tendieren. Ansonsten kannst du dich nach dieser Tabelle richten.

Surf-Leash Dicke bzw. Stärke

Wenn du deine Surf-Leash kaufen möchtest, musst du wie oben beschrieben auf die Länge der Leashes achten. Daneben ist die Leash-Dicke noch ein wichtiges Kriterium. Der Durchmesser der Leash steht für die Robustheit. Je dicker die Leash, desto größere Kräfte hält es aus. Die gängigsten 3 Leashtypen:

  • Competition Leash (ca. 5,5 mm Durchmesser): Die Competition Leash ist für leichtere Surfboards gedacht und eher kleinere Wellen (keine Big Waves)
  • Regular Leash oder auch Standard Leash (ca. 7 mm Durchmesser): Für uns uferlose Surfer ist das die richtige Leash, für alle Boardtypen und Bedingungen.
  • Big Wave Leash (ca. 8 mm Durchmesser): Für alle, die direkt eine Big Wave Surfer Karriere anstreben und eine robuste Leash für große Wellen brauchen.

Longboard Leash

Die Longboard Leash ist natürlich länger als eine Shortboard Leash, aber sonst gibt es keinen Unterschied. Bei Longboard-Leashes geht die Dicke generell bei ca. 6,5 mm los, da sie grundsätzlich ein größeres Gewicht halten müssen.

Hier findest du eine Auswahl an Longboard-Leashes.

FCS Leash

Der Klassiker für jeden Surf-Einsteiger. FCS bietet dir eine große Anzahl an Farben und Leashes, die du dir passend zum Brett aussuchen kannst. Hier ein paar Beispiele für Regular Leashes:

6' FCS Leash
6' FCS Leash
7' FCS Leash
7' und 8' FCS Leash
FCS Premium Leash 7'

 

 

 

 

 

 

 

Tampen - So befestigst du das Leash richtig am Surfboard

Wichtig ist es, die Leash so anzubringen, dass der Railschutz auch wirklich dein Rail schützt. Das klingt kompliziert, ist es aber eigentlich nicht. Dazu musst du lediglich darauf achten, dass der Tampen nicht zu lang ist. In den folgenden Bildern siehst du wie du das Leash Schritt für Schritt an deinem Surfbrett befestigen kannst:

  1. Tampen anbringen: Du bekommst den Tampen entweder mit der Leash geliefert oder in jedem Surfshop. Der Tampen muss durch die Vorkehrung gefädelt werden, aber pass auf. Mach den Tampen am Surfbrett lieber kürzer als länger. Denn wenn er zu lang ist, schneidet er sich bei der nächsten größeren Welle in dein Board. Das kannst du verhindern, indem der extra gepolsterte Klettverschluss über der hinteren Kante des Surfbretts liegt.
  2. Alle Klettverschlüsse an der Leash aufmachen, und wie im dritten Bild durch den Tampen ziehen.
  3. Jetzt musst du die Klettverschlüsse noch schließen und du bist bereit für den Wassergang.

Surf-Leash Handling

Die Leash wird am hinteren Bein befestigt. Dann wird das Brett nicht gleich zum Bumerang, wenn du nach vorne ins Wasser fällst. Wenn du es richtig pflegst, ist sie ein treuer Begleiter. Du solltest sie wenn möglich nicht aufwickeln. Dadurch verdreht es sich regelmäßig und schlingt sich um deine Beine. Die Leash macht dich und dein Surfboard unzertrennlich. Checke sie deshalb regelmäßig auf Schnitte oder andere Beschädigungen. Überprüfe auch die Gelenke der Leash, die nutzen sich mit der Zeit ab. Sobald die Nähte oder Gurte durch sind, solltest du die Leash vorsichtshalber austauschen.

 

Fazit: Die Leash ist unscheinbar aber unverzichtbar. Sorge dafür, dass deine Leash ein treues Tool ist, und pflege sie sorgsam. Wichtig ist es, die richtige Länge und Dicke zu kaufen und den Tampen richtig anzubringen. Der Rest läuft von alleine.

 

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Fish-Surfboard

Fish und Retro Fish Surfboard

Du möchtest einen kleinen Wave-Catcher kaufen? Dann ist das Fish Surfboard was für dich. Hier eine kleine Übersicht:

Wie ein Fisch im Wasser? Ein Fish Surfboard hat viele Vorteile und hier versuchen wir diese mit den Nachteilen aufzuwiegen.

Was ist ein Fish Surfboard?

Ein Fish ist einfach ausgedrückt ein schwangeres Shortboard. Es gibt auch bei dieser Boardform ein breites Spektrum an Surfboards. Die Breite liegt in der Regel über 2o", dabei ist der Fish zwischen 5´5″ und 6´4″ lang. Ein zweites, charakteristisches Merkmal ist das Swallowtail, dass der Flosse eines Fisches gleicht. Mit seinem Aufbau ist ein Fish darauf ausgerichtet, viel Volumen auf eine geringe Länge zu generieren. Das hilft beim Anpaddeln und Erwischen von Wellen. Es ist ein Übergangsbrett zwischen Funboard und Shortboard und dabei noch ein Brett, dass du ewig im Quiver haben möchtest. Viele Surfer holen es heraus, wenn die Wellen kleiner sind. Dann hilft es die Wellen anzupaddeln und hat trotzdem die nötige Agilität. Es wird oft als Brett verkauft, dass bei schwierigen Bedingungen gesurft werden kann. Aber das ist nur bedingt der Fall.

Ein Fish Surfboard hat in der Retro-Version ein Twin-Fin Setup. Das führt dazu, dass es wenig ausgebremst wird. Die Geschwindigkeit kann in mögliche Manöver gesteckt werden. Buttom Turns und Cutbacks können mit viel Power gefahren werden. Beim Top Turn sind oft deutliche Veränderungen zum Verhalten eines Thruster Setups zu erkennen. Das Fahrgefühl wird insgesamt ein anderes. Der Fish ist machmal mit anderen Finnen-Setups ausgestattet, dann ist das kein Problem.

Welche Vorteile hat ein Fish Surfboard?

  • Das Swallowtail sorgt dafür, dass du viel Speed "down the line" kreieren kannst. Zusätzlich zum relativ großen Volumen führt das dazu, dass du eine große Wellenausbeute hast und hilft dir früher in die Gleitphase zu kommen.
  • Es ist kürzer als andere Bretter mit einem ähnlichen Volumen. Das gibt dir Spielraum in kleinen Wellen. Du kannst weitaus mehr Manöver machen als mit einem langen Brett.
  • Der Fish ist handlich und damit gut transportfähig.
  • Bei Onshore und damit eher schwierigen Bedingungen nehmen fortgeschrittene Surfer oft ein Fish Surfboard. Die Alternative wäre in der Regel ein Shortboard.

Retro Fish oder Performance Fish?

Der Retro Fish ist extrem dickbauchig und hat wenig Rocker. Der Performance Fish hingegen ist deutlich schmaler, dünner, hat mehr Rocker und ist meist ein wenig länger. Ein Performance Fish ist eher für gute Surfer bei kleineren Bedingungen gedacht, wobei der Retro Fish für Umsteiger eine gute Wahl ist. Allerdings kann das flache Board Schwierigkeiten beim Take-Off verursachen, weil dann die Nose leichter ins Wasser einspitzt.

Hier findest du dein neues Fish-Surfboard!

Ich mache euch bald ein paar Bilder, wenn ich endlich meinen eigenen Retro-Fish gekauft habe :)

Fazit: Das Fish-Surfboard ist ein Brett für maximal kopfhohe Wellen. Dabei zielt es vor allem auf Surfer ab, denen ein Shortboard zu wenig Auftrieb hat. Für dich als Landlocked Surfer bietet der Fish eine klasse Alternative zum Shortboard bzw. eine weitere Option in deinem Quiver.

 

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Funboard Egg-Shape Hybrid

Funboard - Egg-Shape - Hybrid-Board?

Funboard, Egg-Shape oder Hybrid-Board? Was ist der nächste Schritt nach dem Malibu oder Mini-Malibu. Doch, welches Surfboard passt zu dir?

Wenn der Take-Off und das Anpaddeln von Wellen mit dem Malibu oder Mini-Malibu sicher ist, wird es Zeit etwas Neues auszuprobieren. Doch jetzt tun sich einige Alternativen für dich auf. Jede hat ihre eigenen Vorzüge und kann dich auf ein neues Surflevel bringen.

Funboard Surfboards

Funboard Surfboards

Als Funboard wird in der Regel alles bezeichnet, was kein Malibu, kein Longboard und kein Shortboard ist. Das Funboard ist in der Regel zwischen 6´8 und 7´6 lang, ca 21“ breit mehr als 2 ½ dick. Damit ist es eine Kreuzung eines Longboards mit einem Shortboard. Das Brett ermöglicht es, dem Surfer den nächsten Schritt zu machen und sich langsam an höhere Wellen und schwierigere Bedingungen heranzutasten. Es lässt sich leichter drehen und pushen, sodass die ersten Manöver möglich werden. Funboards haben meist drei Finnen. Damit stellt es die nötige Laufruhe für Beginner bis Fortgeschrittene. Es kann sein, dass bereits fortgeschrittenere Surfer auf dieses Brett zurückgreifen, da es dem Surfer ermöglicht viele Wellen zu erwischen. Zudem sind die Bretter eine gute Alternative für große und schwere Surfer.

Wie der Name sagt, geht es beim Funboard um den Spaß. Du möchtest es leicht haben Wellen zu erwischen und die ersten Manöver trainieren? Dann ist ein Funboard-Shape das Richtige für dich.

Egg-Shape Surfboards

Den Namen hat dieser Shape von der Eierform der Surfbretter. Sie sehen ein wenig bauchig aus und sind generell gut beleibt. Dadurch bieten Egg-Shape Surfboards viel Volumen, bei relativ geringer Länge. Das Egg kann kürzer gesurft werden als die Hybrid-Surfboards. Es hat eine runde Nose, die ihm sein unverkennbares Aussehen verleiht, aber dafür sorgt, dass das Brett sehr gute Gleiteigenschaften aufweist. Eggs werden auch oft als Einstiegsbrett für leichtere Surfern genutzt.

Ältere Egg-Shapes haben meist wenig Nose Rocker. Das führt dazu, dass sie sich nicht zu radikalen Turns eignen. Neuere Egg-Shapes werden bereits durchaus vielseitiger und ermöglichen durch den generell dünneren Aufbau, eine wendigere Fahrweise. Es ermöglicht das schnellere Einlenken in die richtige Fahrtrichtung.

Glänzen kann das Egg beim Cruisen auf kleineren Wellen für fortgeschrittene Surfer. Auch das Duckdiven ist grundsätzlich möglich, erfordert aber durchaus Kraft und die entsprechende Technik. Mit einem Egg kannst du im vollen Lineup durchaus die eine oder andere Welle früher anstarten als Surfer mit Shortboards.

Das Egg ist das richtige Brett für dich, wenn du ein kürzeres Brett (als die Funboards) möchtest, dass es dir trotzdem ermöglicht Wellen früher anzustarten und viele Wellen zu erwischen.

Hybrid-Surfboard

Ein Hybrid-Surfboard ist grundsätzlich eine Kreuzung aus Shortboard und Fish. Ein derartiges Brett ermöglicht es dem Surfer, viele Wellen zu erwischen und trotzdem an Manövern und der eigenen Performance zu arbeiten. Das Extra an Volumen wird in der Regel durch Breite, Dicke, Länge oder Form des Surfboards herausgeholt. Als Hybrid werden viele Shapes und Surfboards bezeichnet. Die Auswahl ist groß und du musst vermutlich ein paar Bretter fahren, um deinen Magic Stick zu finden. Unter den Hybrid-Shapes ist für jeden Umsteiger etwas dabei. Frage einen Shaper nach einem guten Hybrid Shape und schildere ihm deine Surf-Gewohnheiten. Dann findest du ein klasse Brett für dich.

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Fazit: Fun- und Hybrid-Surfboards sind im Trend und für uns normale Surfer, genau das Richtige. Mit Hybrid-Surfboards erwischst du mehr Wellen, wenn du nicht die Kondition von täglichen Surfsessions hast. Als deutscher Surfer ist ein Hybrid-Shape ein absolutes Muss im Quiver, das dir viel Spaß bereiten wird.

 

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